Elke Kleinau, Dirk Schulz, Susanne Völker (Hrsg.): Gender in Bewegung. Aktuelle Spannungsfelder der Queer und Gender Studies

Artikelnummer: 978-3-8376-2269-0

Gender und Queer Studies haben sich als innovativer Wissens- und Praxiskomplex erwiesen: Sie haben neue Sichtweisen hervorgebracht und daran mitgewirkt, Wissensproduktionen, Forschungsperspektiven und Problematisierungen inter- und transdisziplinär zu (re-)formulieren.

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Gender und Queer Studies haben sich als innovativer Wissens- und Praxiskomplex erwiesen: Sie haben neue Sichtweisen hervorgebracht und daran mitgewirkt, Wissensproduktionen, Forschungsperspektiven und Problematisierungen inter- und transdisziplinär zu (re-)formulieren. In der Theorie und Praxis, im öffentlichen wie akademischen Raum zeigen sich dabei neue Herausforderungen und Spannungsfelder, die in diesem Band reflektiert werden. (Trans-)Formationen in Bezug auf Gesellschaften und Ungleichheitsverhältnisse, Körper, Bildung, Medien und Geschichte werden in den Beiträgen ebenso in den Blick genommen wie Fragen von Gleichstellung, Equality und Diversity.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Dirk Schulz Elke Kleinau Susanne Völker
Weitere Informationen: Reihe Gender Studies
Umfang: 358 S. 
Einband: Kartoniert
Format: 22,5 x 14,8 cm
Gewicht: 555 g
Erscheinungsdatum: 15.10.2013

~ LESEPROBE ~

Interview mit Dirk Schulz:

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Gender und Queer Studies liefern wichtige Beiträge zur Hinterfragung und Veränderung unseres Wissens, Denkens und Handelns, unseres In-der-Welt-Seins. Das Buch ist durch Verschiedenheiten bewegt und bewegt durch seine Verschiedenheiten. In ihren jeweiligen Zugängen präsentieren die Beiträge zu diesem Buch die fortwährende Dringlichkeit, sich mit Differenzen auseinanderzusetzen, die unser Leben - historisch, sozial, kulturell, politisch, biographisch - maßgeblich bestimmen und begrenzen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Vor allem unvorhersehbare und unbestimmbare. In ihrer gerahmten Aneinanderreihung werden interdisziplinäre Zugänge auf einander bezogen und so neue Dialoge und Transformationen ermöglicht. Gleichzeitig werden aber auch Nichtbezüge, Reibungen und Dissonanzen sichtbar. Die jeweils eigenen Perspektiven auf die verschiedenen Themenfelder werden nachhaltig irritiert und gleichzeitig erweitert. Das Buch präsentiert Gender und Queer Studies nicht nur in sondern als ständige Bewegung.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Interdisziplinarität wird im wissenschaftlichen Kontext derzeit immer wieder gefordert und gefördert. Oft ist damit allerdings der Anspruch auf eine Synthese der Perspektiven verbunden, die ein eindeutiges Ergebnis und eine zusammenfassende Problemlösung hervorbringt. »Gender in Bewegung« zeigt dagegen das Potenzial, die Mobilität und Fragilität, die mit dem Versammeln diverser Perspektiven einhergeht auf und bemüht sich, die Unabgeschlossenheit des Untersuchungsgegenstandes zu wahren statt sie definitorisch festzuschreiben.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Selbstverständlich mit allen Interessierten, vor allem mit Studierenden und Lehrenden. Außerdem auch mit Allen, die sich in Sicherheit wiegen und Wissen in Sicherheit und Ordnung bringen wollen, die eindeutige Wahrheiten und einfache Lösungen postulieren und glauben, Qualität kategorisch definieren zu können.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Die Versammlung von divergenten Perspektiven als Aufzeigen und nicht Auflösen der Produktivität von Spannungsfeldern.

Quelle: http://www.transcript-verlag.de/ts2269/ts2269.php

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