Erika Münster-Schröer: Hexenverfolgung und Kriminalität. Jülich-Kleve-Berg in der Frühen Neuzeit

Artikelnummer: 978-3-8375-1881-8

Hexenverfolgung und Kriminalität scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben. Doch wurde das Hexereidelikt, genau wie alle anderen Verbrechen, vor weltlichen Gerichten verfolgt und gestraft. Dies galt lange Zeit auch für religiöse Abweichungen wie die Hinwendung zum Protestantismus, besonders zum Täufertum.

29,95 €

inkl. 5% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Hexenverfolgung und Kriminalität scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben. Doch wurde das Hexereidelikt, genau wie alle anderen Verbrechen, vor weltlichen Gerichten verfolgt und gestraft. Dies galt lange Zeit auch für religiöse Abweichungen wie die Hinwendung zum Protestantismus, besonders zum Täufertum. Die Erforschung der Hexenverfolgung wurde daher in diese Kontexte eingebettet. Jülich-Kleve-Berg galt nicht als ein Zentrum der Verfolgungen. Warum lassen diese sich dennoch über einen jahrhundertelangen Zeitraum nachweisen? Fanden sie eher in Städten statt wie Düsseldorf, Wesel oder Düren? Oder waren sie eher in rein ländlichen Gebieten wie der Eifel oder der Jülicher Börde zu verorten? Wer waren die Träger der Verfolgungen, und wer waren die Opfer? Diese Fragen sollen unter Anwendung eines landesgeschichtlichen Untersuchungsansatzes beantwortet werden.

Autor*in / Hrsg.: Erika Münster-Schröer
weitere Themen: Hexen
Details: Umfang: 452 S.
Einband: Kartoniert
Format: 223 mm
Gewicht: 747g
Erscheinungsdatum: 04.12.2017

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: