Etel Adnan: Gespräche mit meiner Seele

Artikelnummer: 978-3-89401-815-3

Etel Adnan, die am 24. Februar 2015 90 Jahre alt wird, ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen unserer Welt. Ebenso nomadisch wie kosmopolitisch ist sie durch ihr Leben gezogen: zwischen Ost und West, alten und neuen Sprachen, Poesie, Literatur und Malerei

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Etel Adnan, die am 24. Februar 2015 90 Jahre alt wird, ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen unserer Welt. Ebenso nomadisch wie kosmopolitisch ist sie durch ihr Leben gezogen: zwischen Ost und West, alten und neuen Sprachen, Poesie, Literatur und Malerei: eine Reise voller Entdeckungen, konfrontiert mit immer neuen Kriegen, voll der Erinnerungen. In Gespräche mit meiner Seele kulminiert das, was sich durch Etel Adnans gesamtes Schreiben zieht: ein poetisch-philosophischer innerer Dialog.

Wie spricht man mit der eigenen Seele? Die Seele, sagt Etel Adnan, ist ein eigenes Wesen, an das man vielleicht nie gedacht hat, das sich aber auf einmal bemerkbar macht: 'Ich kann nicht anders, als mit dieser Seele zu sprechen, als wäre sie eine lebenslange Gefährtin. Wir waren eins, und wir waren verschieden. Wie begegneten wir einander? Was taten wir einander an?'

Etel Adnan hat sich zeitlebens mit den elementaren Fragen des Lebens auseinandergesetzt. Ihrer Wahrnehmung entgehen weder Momente des Alltags, Form und Funktion von Gegenständen, die Natur in ihren zahllosen Veränderungen, noch politische Konstellationen und Mächte, die skrupellos in unser Leben eingreifen. Sie versteht die Poesie als Mittel, Gegenwart sichtbar zu machen.


Autor*in / Hrsg.: Etel Adnan
Weitere Informationen: Übersetzt von: Klaudia Ruschkowski
Umfang: 128 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.5 x 21.5 x 13.5 cm
Gewicht: 264 g
Erscheinungsdatum: 20.01.2015

Die Instinkte des Meeres arbeiten mit den unseren zusammen, um Denken zu erschaffen. Unsere Gedanken kommen und gehen, mit Geburt und Auflösung. Wir meinen, sie gehörten uns, dabei sind wir es, die den Strahlungen angehören, die sie sind, leichter als Nebel, aber zärtlich in ihrer Unzuverlässigkeit ...

Gern, desorientiert, aber mit Höchstgeschwindigkeit, stürzt sich ein intakter Körper verrücktem Wasser entgegen; die beiden Massen, die eine speergleich und ozeanisch die andere, treffen sich, prallen aufeinander, dann vereinigen sie ihr Gewicht in einer endgültigen Abrechnung mit dem Dasein.

Wachen in der Landschaft, Element unserer Erinnerung, man spürt das Gewicht des Geistes. Reglos der Nachthimmel. Wir Reisende atmen den übrig gebliebenen Rauch eines archaischen Feuers.

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