Eva Lezzi, Anna Adam: Beni und die Bat Mitzwa

Artikelnummer: 978-3-95565-108-4

Tabeas Bat Mitzwa rückt näher und die ganze Familie steht Kopf. Tabea müsste endlich das Lesen ihres Tora-Abschnitts üben und denkt stattdessen nur an Hip Hop. Meint jedenfalls ihre Mutter. Also streiten sich Mama und Tabea, während Oma hundert Mal das Gleiche fragt und Papa über der Weinbestellung für das Fest brütet.
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Tabeas Bat Mitzwa rückt näher und die ganze Familie steht Kopf. Tabea müsste endlich das Lesen ihres Tora-Abschnitts üben und denkt stattdessen nur an Hip Hop. Meint jedenfalls ihre Mutter. Also streiten sich Mama und Tabea, während Oma hundert Mal das Gleiche fragt und Papa über der Weinbestellung für das Fest brütet. Nur Beni findet das ganze Theater um die Bat Mitzwa seiner älteren Schwester reichlich übertrieben. Als ob sie danach tatsächlich zu den Erwachsenen gehören würde! Beni flüchtet zu seinem besten Freund Tom, zu seinem Skateboard und in Gedanken zu Sophie. Sie ist ziemlich cool, leider kann Beni sie mit nichts beeindrucken. Oder vielleicht doch?

Autor*in / Hrsg.: Eva Lezzi
Illustrator*in: Anna Adam
Kinderbuch zu: Jahreszeiten & Feste
Weitere Informationen: Umfang: 32 S., 12 Illustr.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 0.8 x 22.9 x 22.5 cm
Gewicht: 305 g
Lesealter: 8+
Erscheinungsdatum: 25.09.2015

Rezension von Stefanie Höpfner auf Aviva-Berlin:

Nach "Beni, Oma und ihr Geheimnis" und "Chaos zu Pessach" ist dies bereits das dritte Kinderbuch, das die Autorin Eva Lezzi und die Illustratorin und Künstlerin Anna Adam gemeinsam herausgeben.

Diesmal dreht sich alles um die Bat Mitzwa, von Benis Schwester Tabea, die besonders für den jüngeren Beni mit einigen, vor allem inneren, Konflikten verbunden ist.
Wie bereits in den vorangegangenen beiden Beni-Büchern versteht es die Autorin sehr, religiöse Inhalte mit dem ganz "normalen" Alltag einer Familie - inklusive Streitigkeiten, Versöhnung, Eifersucht, Zusammenhalt - zu verknüpfen. Ganz ohne pädagogischen Zeigefinger wird das alltägliche Miteinander von Eltern und Kindern, Geschwistern, Großeltern und Enkeln thematisiert und schafft damit Identifikationsmöglichkeiten über eine bestimmte Religionszugehörigkeit der Leser_innen hinaus.

Dieses alltägliche Miteinander in Benis Familie kurz vor der großen Bat Mitzwa-Feier ist vor allem geprägt von den Vorbereitungen. Wie vor jeder großen Feierlichkeit muss entschieden werden, wer eingeladen, was gegessen und was angezogen wird ? "Beni interessieren all diese Fragen nicht sonderlich. Ihm geht das ganze Getue echt auf die Nerven, und Zeit für ihn hat sowieso niemand mehr. Er kennt das schon: Wenn er in drei Jahren Bar Mitzwa wird, ist es für die Familie längst nicht mehr so aufregend." Und doch muss er im Laufe der Vorbereitungen feststellen, dass es ganz so eben doch nicht ist. Spätestens als seine Schwester Tabea ihn bittet, auf ihrer Bat Mitzwa mit seinem Skateboard aufzutreten, wird klar, dass Benis Leidenschaft und sein Talent eben doch gesehen und geachtet werden.

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