Eva Maria Bachinger: Die besten Bergsteigerinnen der Welt. Die Freiheit am Berg, die Wettläufe um die Achttausender, die Abhängigkeit von den Sponsoren

Artikelnummer: 978-3-85286-199-9

Der moderne Alpinismus als Spiegel unserer Gesellschaft ... und wie Reinhold Messner das alles sieht. FÜR ALLE INTERESSIERTEN und nicht nur Profis!

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Gerlinde Kaltenbrunner, Nives Meroi, Edurne Pasaban und Sun Eun Oh:
Vier konkurrierende Gipfelstürmerinnen oder eine mediale Inszenierung?
2010 geht der Wettlauf in die heiße Phase.

Der moderne Alpinismus als Spiegel unserer Gesellschaft ... und wie Reinhold Messner das alles sieht.
FÜR ALLE INTERESSIERTEN und nicht nur Profis!

Autor*in / Hrsg.: Eva Maria Bachinger
Biografien von/über: Bergsteigerinnen
Reisebuchtyp: Reisen extrem
Reiseregion(en): die ganze Welt
Weitere Informationen: Fotos: Stephan Rauch u. Klaus Pichler
Umfang: 248 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 2 x 20 x 15
Gewicht: 398 g
Erscheinungsdatum: 20.10.2013

'Jedes Mal, wenn ich eine Expedition starte ... ich kann es nicht vermeiden, daran zu denken, ob mich der Berg auf seinem Gipfel akzeptieren wird oder nicht. Mir ist bewusst, dass der Tod immer sehr nahe ist, bis ich wieder im Basislager bin. Aber ich bereite mich gut vor, die Angst ist nur im Kopf.
(Sun Eun Oh)

'Am Gipfel weinen die meisten - auch Männer, die sonst sehr hart sind oder es sein wollen. Es ist ein ergreifendes Gefühl, man hat das nicht unter Kontrolle, die Tränen kommen. Männer geben es meistens nicht zu. (Gerlinde Kaltenbrunner)

'Als der Messner und ich eine Tour in Angriff genommen haben, ist die Presse danach zu uns gekommen. (...) Heute ist es nicht mehr so. Heute muss natürlich eine riesengroße Leistung her und die Sponsoren sind ständig eingebunden. Wir haben keine Sponsoren gebraucht, wir haben nur ein paar tausend Schilling gebraucht, das war's. Heute muss der Bergsteiger vorher zur Presse gehen und sagen, was er vorhat. Er muss alles gleich direkt aus dem Basislager funken, es muss über Google zu finden sein, was man gerade macht. (Peter Habeler)

'Das war auch bei der österreichischen Frauenexpedition auf die Shisha Pangma so: Das TV-Team wollte uns auch bei schlechtem Wetter auf den Gipfel pushen. Ich sagte, ich gehe bei diesem Wetter nicht. (...) Ich habe immer geglaubt, eine Dokumentation dokumentiert, was passiert. Weit gefehlt! Sie wollten uns auf dem Gipfel sehen, damit der Film spannender wird. Es sollte einfach irgendwas passieren. (Irmgard Schuster)

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