Eva Sänger, Malaika Rödel: Biopolitik und Geschlecht: Zur Regulierung des Lebendigen

Artikelnummer: 978-3-89691-235-0

Der Begriff der Biopolitik hat seit einigen Jahren Konjunktur. Das biologisch 'Lebendige' ist insbesondere im Kontext biotechnologischer Neuerungen und der Regulation von Bevölkerungen in den Fokus der Politik geraten...

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Der Begriff der Biopolitik hat seit einigen Jahren Konjunktur. Das biologisch 'Lebendige' ist insbesondere im Kontext biotechnologischer Neuerungen und der Regulation von Bevölkerungen in den Fokus der Politik geraten. In der Vielfalt der populistischen und wissenschaftlichen Verwendungen verliert sich mitunter der kritische Gehalt des Begriffs. Dabei bietet sich gerade Foucaults Konzept der Biopolitik für eine Perspektive an, mit der die spezifisch modernen Formen der Machtausübung, die das Verhältnis von Lebensprozessen und Politik bestimmen, analysiert werden können. Aber wie geeignet ist der Begriff der Biopolitik für die Analyse von Geschlechterverhältnissen? Wie ist das Verhältnis von Biopolitik, Sexualität und Geschlecht theoretisch zu denken und empirisch ausgestaltet? Die Beiträge diskutieren prominente Zugänge zu Biopolitik in Bezug auf ihre theoretische Anschlussfähigkeit für die Analyse von Produktionsweisen, Naturverhältnissen und Geschlechterregimen. Sie geben Einblick in die Verschränkung von Geschlechter- und Biopolitik und beleuchten die Wirkungsweise biopolitischer Prozesse und Regulationen anhand der Themenfelder Bevölkerungspolitik und -statistik, Migration, Naturalisierung von Zweigeschlechtlichkeit, Lebenswissenschaften sowie Gen- und Reproduktionstechnologien.

Autor*in / Hrsg.: Malaika Rödel Eva Sänger
Weitere Informationen: Forum Frauen- und Geschlechterforschung 35
Umfang: 300 S.
Einband: Kartoniert
Gewicht: 419 g
Erscheinungsdatum: 05.11.2012

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