Florine Stettheimer

Artikelnummer: 978-3-7774-2299-2

Florine Stettheimer (1871-1944) widmete sich in ihren Werken Beautycontests und dem Partyleben der Celebrities. Sie malte Wolkenkratzer, die Wall Street und Konsumkultur. Sie fertigte Bühnenbilder und Kostümentwürfe für Ballett und Musiktheater.

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Florine Stettheimer (1871-1944) widmete sich in ihren Werken Beautycontests und dem Partyleben der Celebrities. Sie malte Wolkenkratzer, die Wall Street und Konsumkultur. Sie fertigte Bühnenbilder und Kostümentwürfe für Ballett und Musiktheater.
Der »Salon«, den die Stettheimer-Schwestern in ihrer New Yorker Wohnung etablierten, war ein unkonventioneller und liberal gesinnter Treffpunkt, in dem Ideen über die Grenzen von Herkunft, Klasse oder Geschlecht ausgetauscht wurden.

Der reich illustrierte Katalog mit Texten von Experten und Künstlern zeigt eine repräsentative Auswahl aus ihrem OEuvre, ergänzt durch eine Dokumentation von Studio, Salonkultur sowie Freundeskreis.

Autor*in / Hrsg.: Susanne Böller Matthias Mühling Karin Althaus
Kunst: Theater Bildende Kunst Mode
Weitere Informationen: English Edition 
Sprache: Englisch 
Hrsg.: Karin Althaus, Susanne Böller, Matthias Mühling 
Umfang: 192 S., 134 Abbildungen überw. in Farbe
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.1 x 28.5 x 24.9 cm
Gewicht: 1.256 g
Erscheinungsdatum: 25.09.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Clarissa Lempp auf AVIVA-Berlin:

Bis Januar 2015 zeigte das Lenbach-Haus München eine umfassende Retrospektive. Zeit, einen Blick auf die faszinierende Künstlerin zu werfen, die erst spät wiederentdeckt wurde.

Die "Stettheim-Sisters" Florine, Ettie und Carrie Stettheimer hielten die New Yorker Kunstszene vor allem in den 1920er und 30er Jahren auf Trab. Als "ewige Junggesellinnen" sprengten sie die Geschlechternormen und in ihrem Salon verkehrten avantgardistische Künstler_innen wie Marcel Duchamp oder Georgia O´Keeffe. Die kamen aber nicht nur um ihre eigenen Werke vorzustellen, sondern auch um Florines Arbeiten zu bewundern. Denn nach einer missglückten ersten Ausstellung 1916, bei der Florine Stettheimer kein einziges Bild verkaufte, wandte sie sich mit ihrer Kunst vom kommerziellen Ausstellungsbetrieb ab und konzentrierte sich auf ein exklusives Privatpublikum - und das feierte sie. Nach ihrem Tod organisierte auch kein anderer als Marcel Duchamp die erste Retrospektive im Museum of Modern Art mit Stettheimers farbenprächtigen Gemälden.

Florine Stettheimer wurde 1871 geboren. Mit ihren vier Geschwistern wuchs sie in einer gut situierten deutsch-jüdischen Familie auf, die zwischen Europa und New York pendelte. Florine studierte Kunst, lebte in Stuttgart und Berlin, in Italien und Paris und verlegte erst nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs ihren Lebensmittelpunkt nach New York zurück. Hier lebte sie mit ihren beiden Schwestern und Mutter Rosetta zusammen, die 1935 nach langjähriger Pflegezeit verstarb. Die kranke Mutter betreuten die Schwestern persönlich im Wechsel. Die enge Bindung zur Familie spiegelt sich auch immer wieder in Stettheimers Arbeit. Porträts ihrer Mutter und Schwestern, oder Schauplätze aus der eigenen Kindheit sind wiederkehrende Motive. Dabei webte sie kleine Szenen ineinander, wodurch die Gemälde fast wie Wimmelbilder wirken.

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