Frances Spalding: Virginia Woolf. Leben, Kunst & Visionen

Artikelnummer: 978-3-944874-46-3

Virginia Woolf (1882-1941) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Von Kindheit an spielte Kunst eine große Rolle in ihrem Leben. Umgeben von Porträts des Malers G.F.Watts und Fotografien ihrer Tante Julia Margaret Cameron wuchs sie in einem Kreis von Literaten, Intellektuellen und Künstlern auf.

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Hochlebendige Biographie durch mehr als 100 Abbildungen

Virginia Woolf (1882-1941) war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Von Kindheit an spielte Kunst eine große Rolle in ihrem Leben. Umgeben von Porträts des Malers G.F.Watts und Fotografien ihrer Tante Julia Margaret Cameron wuchs sie in einem Kreis von Literaten, Intellektuellen und Künstlern auf. So verwundert es nicht, dass sie später zur zentralen Figur der berühmten Bloomsbury Group wurde, die mit ihren innovativen Ideen von Kunst und Gesellschaft die moderne Gesellschaft Englands prägte.

In ihren Schriften gelang es der scharfen Beobachterin, dieses Umfeld pointiert zu porträtieren. Gleichzeitig führte der rege Austausch dazu, dass sie selbst bei vielen Gelegenheiten von Künstlern und Fotografen porträtiert wurde. Über 100 Gemälde, Fotografien, Buch- und Tagebuchseiten illustrieren diese sorgfältig recherchierte Lebensgeschichte und tragen zu einem tiefen Verständnis für die Person Virginia Woolfs bei. Eine faszinierende Reise durch das Leben der großen Literatin.


Autor*in / Hrsg.: Frances Spalding
Zeitepoche: 20. und 21. Jh. 18. und 19. Jh.
Biografien von/über: Schriftstellerinnen
Details: Umfang: 232 S., 150 Illustr.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.2 x 25 x 19.5 cm
Gewicht: 901 g
Erscheinungsdatum: 11.03.2016

Rezension von Doris Hermanns auf AVIVA-Berlin:

Zum 75. Todestag von Virginia Woolf am 28. März 2016 liegt nun das zur gleichnamigen Ausstellung, die 2014 in der National Portrait Gallery in London gezeigt wurde, erschienene Buch auf Deutsch vor.

Viel ist über das Leben der Schriftstellerin Virginia Woolf bereits geschrieben worden, so gibt es die beiden umfangreichen Biografien ihres Neffen Quentin Bell und die der Literaturwissenschaftlerin Hermione Lee. Anders als in den vorherigen Werken liegt in diesem Band, der mehr als 100 Gemälde, Tagebuchseiten und Fotografien enthält - viele davon farbig, der Schwerpunkt auf der Rolle der Kunst im Leben der Autorin.

Virginia Woolf war bereits in ihrem Elternhaus von Porträts und Fotografien umgeben, ihre Großtante war die Fotografin Julia Margaret Cameron, die für ihre Porträts bekannt war, ihre Schwester die Malerin Vanessa Bell, zu der sie eine enge Beziehung hatte. Nach dem Tod der Eltern zog sie mit ihren Geschwistern nach Bloomsbury, in den Londoner Stadtteil, der der späteren Gruppe ihren Namen geben sollte und zu der neben Woolf, u.a. Literaten wie Lytton Strachey und Leonard Woolf gehörten, sowie MalerInnen wie Vanessa Bell, Dora Carrington, Duncan Grant und Roger Fry, aber auch Wissenschaftler wie der Ökonom John Maynard Keynes und der Philosoph Bertrand Russell. Durch die Ehe ihrer Schwester mit Clive Bell und ihre eigene mit Leonard Woolf kam es zu getrennten Haushalten und zu zwei Salons, deren Mitglieder jedoch weiterhin in regem Austausch standen.

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