Franz Orghandl, Theresa Strozyk: Der Katze ist es ganz egal

Artikelnummer: 978-3-95470-231-2

Leo hat einen schönen neuen Namen: Jennifer. Woher sie ihren echten Namen kennt, weiß Jennifer selbst nicht. Aber sie ist sehr froh, eines Tages endlich mit ihm aufgewacht zu sein. Wie mit etwas, mit dem man besser atmen kann. Nur die Erwachsenen kapieren es erst mal nicht. Die glauben tatsächlich immer noch, sie wäre Leo, ein Bub.

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"Ich bin nicht anders als früher, außer, dass ich einer Verwechslung auf die Spur gekommen bin."

Leo hat einen schönen neuen Namen: Jennifer. Woher sie ihren echten Namen kennt, weiß Jennifer selbst nicht. Aber sie ist sehr froh, eines Tages endlich mit ihm aufgewacht zu sein. Wie mit etwas, mit dem man besser atmen kann.
Nur die Erwachsenen kapieren es erst mal nicht. Die glauben tatsächlich immer noch, sie wäre Leo, ein Bub. So ein Unsinn, finden der dicke Gabriel, Anne und Stella. Als weltbeste Freunde und treue Begleiterinnen beim Kaugummikauen, Schuleschwänzen, Kleiderprobieren und Sichselbstfinden sehen sie das Ganze nämlich genau wie die Katze. Die ist weder froh noch traurig über Leos neuen Namen. Er ist ihr ganz egal.

Herzhaft und in heiterem Ton, gar nicht als Problemgeschichte, erzählt die Wiener Autorin Franz Orghandl vom Transgender-Kind Jennifer. Das Thema begegnet Kindern heute immer öfter in ihrem Umfeld. Jennifers Erfahrungen damit machen klar, was im Leben wirklich zählt.

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Der Katze ist es ganz egal

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Autor*in / Hrsg.: Franz Orghandl
Illustrator*in: Theresa Strozyk
Kinderbuch zu: Freundschaft Geschlechtsidentitäten
Details: Einbandart: gebunden
Umfang: 104 S.
Format (T/L/B): 1.4 x 20.6 x 15.7 cm
Gewicht: 280 g
Lesealter: 9+
Erscheinungsdatum: 21.02.2020

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5 von 5 ACHTUNG - geht zu Herzen und Zwerchfell!

Achtung, diese Geschichte spielt in Wien! steht wie eine Warnung zu Beginn des Buchs und Achtung! Nicht politisch korrekt! sage ich gleich mal dazu, HERRLICH. Super Humor, eine Lanze für den Underdog wird gebrochen und damit ist nicht nur das Transmädel Jenny gemeint, sondern auch ihr Antiheldentrupp an Freunden inklusive beduselter Schulwart mit Leihgebiss. Alles, was man angeblich nicht darf und soll, scheint der Autor*in Orghandl, die sich auch schon mal Organhandl nennt - Dr. Organhandl - wenn ich nicht irre, wie stimmig - eine Heidenfreude zu bereiten. So soll es sein. Da ist nix mit Sensitivity, ein Thema, über das sie gerade erst in einem Interview sehr schön gesprochen hat. Aber Herz hat das, so wie sie erzählt und so, wie sie ihre schrägen Figuren liebt, egal ob Klischeevater oder irre Omi, toughe Glatzenstella oder spießiges Transmädel Jennifer. Kultalarm, sag ich da nur, großartiges Büchlein das.

., 22.04.2021
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