Gabriele Nicoleta: Das Gift der Narzisse. Tochter einer narzisstischen Mutter. Wenn eine Mutter ihr Kind seelisch vergiftet

Artikelnummer: 978-3-86265-535-9

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung betrifft je nach Statistik zwischen 1 % und 4 % der Bevölkerung. Wichtig ist zu wissen, dass die Fachliteratur ausschließlich Narzissten erfasst, die in Behandlung sind. Narzissten begeben sich aber meist nicht in Behandlung. Ihr fester Glaube, sie seien perfekt, verhindert das Aufsuchen eines Therapeuten.

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DAS GIFT DER NARZISSE erzählt die Geschichte von Gabriele und ihrer narzisstischen Mutter.
Gabriele war ein Unfall, das sagte ihr ihre Mutter Leni immer und immer wieder. Gabi schämte sich für ihre Existenz und glaubte ihr Leben lang daran, einer Liebe nicht würdig zu sein.
Doch dann lernt Gabi ihren zweiten Mann kennen und erkennt durch ihn, dass sie doch liebenswert ist. Sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, die vor keinem Mittel zurückschreckt, um Gift in Gabis Leben zu versprühen. Selbst ihr geplanter Tod sollte nur einen Zweck erfüllen - doch erst am Tag der Beerdigung ihrer Mutter realisiert Gabi, welch perverser Plan dahintersteckt ...

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung betrifft je nach Statistik zwischen 1 % und 4 % der Bevölkerung. Wichtig ist zu wissen, dass die Fachliteratur ausschließlich Narzissten erfasst, die in Behandlung sind. Narzissten begeben sich aber meist nicht in Behandlung. Ihr fester Glaube, sie seien perfekt, verhindert das Aufsuchen eines Therapeuten.

Oft wird Narzissmus als Eigenliebe definiert. Narzissten können jedoch nicht richtig lieben. Weder andere noch sich selbst. Der narzisstische, emotionale Missbrauch innerhalb der Familie und besonders durch die Mutter bleibt oft unverstanden und unbemerkt.

So auch bei Gabriele, die von frühester Kindheit an unter ihrer Mutter litt. 2013 gründete Gabriele eine Gruppe, um sich mit anderen auszutauschen. Sehr schnell merkte sie, dass die eigenen Mütter das Leben ihrer Töchter immer nach demselben Muster vergifteten: "Das Gift, das langsam wirkt, ist nicht weniger gefährlich als das Gift, dessen Wirkung man sofort spürt."

Dieses Buch nimmt den Leser mit in die Welt von Gabriele, die tagein, tagaus mit der Kaltherzigkeit ihrer Mutter Leni leben muss. Schon als Dreijährige fragte sie sich: Warum hat Mama mich nicht lieb? Umso mehr schmerzten sie die Worte ihrer Mutter: "Man kann dich nicht lieben."

Ihr Leben lang versuchte Gabi, ihre Mutter zu überzeugen, dass sie kein schlechter Mensch sei, doch egal was sie tat, es war immer falsch. Auf der Suche nach Liebe lernt sie Robert kennen, von dem sie drei Kinder bekommt. Weiterhin versucht sie, ihrer Mutter alles recht zu machen, um ihre Liebe zu erhalten. Egal was sie tut, es ist nie das Richtige.

Als die Ehe in die Brüche geht, ist Gabi endgültig davon überzeugt, dass man sie nicht lieben kann. Erst ihr zweiter Mann erkennt, dass nicht Gabi das Problem ist, sondern ihre selbstsüchtige Mutter. Diese schmiedet einen perversen Plan, der Gabi so tief verletzen soll, dass sie sich davon nicht wieder erholen sollte.

  • Erste Autobiografie aus der Sicht der Tochter einer narzisstischen Mutter
  • Eine Tochter klagt ihre Mutter an - ergreifend und nachvollziehbar
  • Ein mutiger und schonungsloser Erfahrungsbericht

Autor*in / Hrsg.: Gabriele Nicoleta
Familienthemen: Mutter-Tochter-Beziehung
Details: Umfang: 384 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3 x 20.5 x 13.6 cm
Gewicht: 460 g
Erscheinungsdatum: 01.02.2016

Es machte ihr Spaß, mich zu verletzen. Ich verstand zu dieser Zeit noch nicht, warum es für sie so wichtig war, mir seelische Schmerzen zuzufügen. Aber ich hatte begriffen, dass es etwas in ihr geben musste, was sie dazu trieb.

Als Kind hatte ich oftmals geglaubt, sie würde sich überhaupt nicht für mich interessieren, sondern sich immer nur um Tony kümmern. Aber das war falsch. Sie hatte mich sehr genau beobachtet und wusste nur zu gut, wie es in mir aussah. Deswegen war es für sie auch so einfach, mich immer an der Stelle zu treffen, wo es am meisten wehtat.

Ich hatte das vielleicht gefühlt in all diesen Jahren, aber so richtig begriffen hatte ich es nie, vielleicht weil ich es nicht hatte begreifen wollen. Denn die Erkenntnis, dass meine eigene Mutter nichts anderes im Sinn hatte, als meine Gefühle zu verletzen, und sich nur mit mir beschäftigte, weil sie mein Glück zerstören wollte, war schmerzhafter als alles andere. Einfach deswegen, weil sie mir alle Hoffnung nahm.

Gabriele Nicoleta

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