Gabriele Uhlmann: Archäologie und Macht. Zur Instrumentalisierung der Ur- und Frühgeschichte

Artikelnummer: 978-3-84481-420-0

Seit seinen Anfängen bedient sich das Patriarchat der Mythografie, um seine Machtstrukturen zu legitimieren und aufrecht zu erhalten. Waren es in der Frühgeschichte religiöse Mythen, so hat sich die Mythenbildung und -tradition im Verlauf der Geschichte in andere Bereiche verlagert...

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Seit seinen Anfängen bedient sich das Patriarchat der Mythografie, um seine Machtstrukturen zu legitimieren und aufrecht zu erhalten. Waren es in der Frühgeschichte religiöse Mythen, so hat sich die Mythenbildung und -tradition im Verlauf der Geschichte in andere Bereiche verlagert. Heute tragen ausgerechnet die Wissenschaften, von denen die Allgemeinheit Aufklärung und geistigen Fortschritt erwartet, in besonderem Maße zur Weiterverbreitung alter und Bildung neuer Mythen bei.

In diesem Buch geht es um die Methoden der herrschenden Lehre, diese Mythen als Wahrheit zu verkaufen. Auf der Basis neuester anthropologischer und archäologischer Erkenntnisse kritisiert die Patriarchatsforscherin Gabriele Uhlmann die Rekonstruktion der vorpatriarchalen Menschheitsgeschichte durch die Archäologie. Am Beispiel des Massakers von Talheim vor 7.000 Jahren zeigt sie auf, welche Strategie gefahren wird, um für die gesamte Jungsteinzeit Patriarchat postulieren zu können.

Autor*in / Hrsg.: Gabriele Uhlmann
Weitere Informationen: Umfang: 216 S., 2 farbige ILL.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.5 x 22 x 15.5
Gewicht (incl. Verpackung): 337 g
Erscheinungsdatum: 18.04.2012

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