Gabriele von Arnim, Christiane Grefe, Susanne Mayer, Evelyn Roll, Elke Schmitter: Was tun - Demokratie versteht sich nicht von selbst

Artikelnummer: 978-3-95614-210-9

Nationalisten sind auf dem Vormarsch, und viele Bürger erleben zum ersten Mal, dass die liberale Demokratie keineswegs so selbstverständlich ist, wie man immer geglaubt hat, sondern ein fortwährender Prozess. Etwas, das man schützen, bewahren und mit Energie versorgen muss. Aber wie?

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Ein Gefühl geht um in Europa: die Demokratie ist in Gefahr!

Nationalisten sind auf dem Vormarsch, und viele Bürger erleben zum ersten Mal, dass die liberale Demokratie keineswegs so selbstverständlich ist, wie man immer geglaubt hat, sondern ein fortwährender Prozess. Etwas, das man schützen, bewahren und mit Energie versorgen muss. Aber wie?

Fünf renommierte Journalistinnen geben in diesem kompakten Buch eine Antwort aus fünf unterschiedlichen Perspektiven. Ein Crash-Kurs in Staatsbürgerkunde, der mit Analysen, Informationen, Argumenten und Erfolgsgeschichten die Leser motiviert, sich für die Demokratie stark zu machen.

Gabriele von Arnim schreibt einen Liebesbrief an die Demokratie. Christiane Grefe erzählt davon, wie durch die Globalisierung Staat und Politik zugunsten der Wirtschaft so geschwächt wurden, dass viele Bürger das Vertrauen verloren haben. Aber das ist kein Naturgesetz: Wenn Bürger Druck machen, müssen Regierungen das Gemeinwohl wieder stärken. Elke Schmitter erinnert an demokratische Utopien, die schon vorhanden sind, man hat sie nur aus dem Auge verloren. Evelyn Roll zeigt, wie überlebenswichtig es für die Demokratie ist, eine Lüge wieder eine Lüge zu nennen, und wie man Realität und Erfindung auseinanderhalten kann. Und Susanne Mayer erzählt von positiven und gelungenen Beispielen demokratischen Engagements.



Autor*in / Hrsg.: Susanne Mayer Christiane Grefe Elke Schmitter Evelyn Roll Gabriele von Arnim
politische Themen: Politik und Demokratie
Details: Umfang: 112 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 0.9 x 20.5 x 13.1 cm
Gewicht: 152 g
Erscheinungsdatum: 12.07.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension von Yvonne de Andrés bei den Bücherfrauen:

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, der Brexit in Großbritannien, die populistischen und nationalistischen Entwicklungen in Europa, der Türkei, Russland und anderswo haben bei vielen Menschen das Gefühl von Wut und Ohnmacht hervorgerufen sowie die Angst, dass die Demokratie in Gefahr ist. Es ist daher wichtig geworden, sich selbst wieder direkt zu engagieren und sich diesen Entwicklungen entgegenzustellen.

Fünf renommierte Journalistinnen haben das getan, was sie am besten können. Sie haben aus fünf verschiedenen Perspektiven Analysen und Argumente entwickelt und eine politische Bestandsaufnahme verfasst. Ein leidenschaftliches Plädoyer zur Verteidigung unserer Demokratie. Es ist eine Aufforderung, das politische Bewusstsein zu schärfen und sich in die Politik einzumischen. Freiheits- und Gleichheitsrechte, Pluralismus und der Rechtsstaat sind keine statischen Errungenschaften. Daher ist das Buch ein Appell, die Verantwortung des Gestaltens der Demokratie ernst zu nehmen und diese selber in die Hand zu nehmen. Autoritäre rechte Ideologien und Bewegungen erhalten hier eine klare Absage.

» zur Rezension auf buecherfrauen.de

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