Gail Dines: Pornland. Wie die Pornoindustrie uns unserer Sexualität beraubt

Artikelnummer: 978-3-95518-022-5

Heute hat Pornografie mit den Medien des letzten Jahrhunderts kaum mehr etwas gemein. Durch das Internet ist eine Pornoindustrie entstanden, die fast ausschließlich aggressiven Charakter hat.

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Die meisten Menschen denken bei 'Pornografie' an sympathisch wirkende Dinge wie 'Josefine Mutzenbacher', den 'Playboy', Schmuddelhefte mit Bildchen oder verstaubte Videokassetten. Es herrscht die Meinung vor, dass Pornografie zumindest auch die Befreiung vom überkommenen Denkvorschriften und Sozialnormen sei.

Heute hat Pornografie mit den Medien des letzten Jahrhunderts kaum mehr etwas gemein. Durch das Internet ist eine Pornoindustrie entstanden, die fast ausschließlich aggressiven Charakter hat: Immer leichter ist der Zugang zu immer brutalerem Material, das Sex nur noch als harte Inbesitznahme und rücksichtsloses Quälen zulässt. Immer jünger werden die Konsumenten, immer intensiver die Wirkung dieser Produkte auf deren Vorstellungen und Handlungen. Ein ganzer Kulturbereich hat sich jeder Kontrolle entzogen, seine Hauptwirkung ist ein nie dagewesenes soziales Experiment: Die totale Entmenschlichung einer der intimsten Sphären des Menschen.

Indem wir unsere Sexualität und die unserer Kinder von dieser Industrie bestimmen lassen, werden Frauen - aber auch Männer - systematisch entwürdigt. Diese moderne Form der Pornografie ist nicht nur kein Akt der Befreiung von Zwängen mehr - sie ist selbst zum Feind humaner Verhältnisse geworden.

'Mit den Mitteln der Wissenschaft entlarvt Dines die Ökonomie der Pornografie, ihre Verbreitung und ihre Auswirkungen ebenso gekonnt wie vernünftig. Dieses Buch wird Ihr Leben verändern. Ignorieren Sie es auf eigene Gefahr.' - Robin Morgan

'Ein unvoreingenommener Blick auf die Art, wie Pornoindustrie aus Verwertungsinteressen das Geschenk unserer Sexualität ausbeutet und beschädigt.' - Wendy Maltz

'Bravo, Gail Dines! Sie entlarvt ein großes Problem unserer Zeit, dem sich nur wenige stellen. Dines folgt dem Weg des Geldes, stellt Doppelzüngigkeit und Gier von Unternehmen bloß und zeigt dabei, wie die Pornografie stetig unseren Alltag infiltriert hat - von der Wiege bis zur Bahre.' - Diane Levin

Gail Dines Rede in Jerusalem - wie der Porno Männlichkeit, Sexualität und die Entmenschlichung der Frau konstruiert. Hörenswerte englischsprachige Lecture.


Autor*in / Hrsg.: Gail Dines
Weitere Informationen: Übersetzt von: Aimée M Ziegler
Umfang: 292 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.1 x 21.5 x 12.8 cm
Gewicht: 386 g
Erscheinungdatum: 03.09.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Dorothee Robrecht auf AVIVA-Berlin:

In diesem Essay warnt die US-Amerikanische Professorin und Anti-Porno-Aktivistin ("Stop Porn Culture") vor der "Pornifizierung unserer Kultur". Ihr Buch hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.

Verlagstext: Die meisten Menschen denken bei »Pornografie« an sympathisch wirkende Dinge wie »Josefine Mutzenbacher«, den »Playboy«, Schmuddelhefte mit Bildchen oder verstaubte Videokassetten. Es herrscht die Meinung vor, dass Pornografie zumindest auch die Befreiung vom überkommenen Denkvorschriften und Sozialnormen sei.

Heute hat Pornografie mit den Medien des letzten Jahrhunderts kaum mehr etwas gemein. Durch das Internet ist eine Pornoindustrie entstanden, die fast ausschließlich aggressiven Charakter hat: Immer leichter ist der Zugang zu immer brutalerem Material, das Sex nur noch als harte Inbesitznahme und rücksichtsloses Quälen zulässt. Immer jünger werden die Konsumenten, immer intensiver die Wirkung dieser Produkte auf deren Vorstellungen und Handlungen. Ein ganzer Kulturbereich hat sich jeder Kontrolle entzogen, seine Hauptwirkung ist ein nie dagewesenes soziales Experiment: Die totale Entmenschlichung einer der intimsten Sphären des Menschen.

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