Hamideh Mohagheghi (Hrsg.): Frauen für den Dschihad. Das Manifest der IS-Kämpferinnen

Artikelnummer: 978-3-451-34832-7

Ein Dokument, das erschreckt und aufrüttelt: Das Manifest der Khanssaa-Brigade, einer rein weiblichen Einheit der Terrororganisation IS, beschreibt den Alltag und die Rolle der Frauen im selbst ernannten Kalifat.

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Ein Dokument, das erschreckt und aufrüttelt: Das Manifest der Khanssaa-Brigade, einer rein weiblichen Einheit der Terrororganisation IS, beschreibt den Alltag und die Rolle der Frauen im selbst ernannten Kalifat. Das Buch enthält die erste deutsche Übersetzung sowie das arabische Original und erlaubt so einen exklusiven Einblick in das Innere des IS.

Kommentiert von der islamischen Theologin Hamideh Mohagheghi entlarvt es die falsche Ideologie des IS und zeigt, weshalb so viele Frauen aus Deutschland in den Dschihad ziehen und welches Leben sie in Syrien oder im Irak erwartet. Das Buch ist eine Absage an jede "Dschihad-Romantik". Aufwühlend und aufklärend zugleich.

Autor*in / Hrsg.: Hamideh Mohagheghi
Land im Fokus: Syrien Irak
Religion: Islam
politische Themen: Krieg und Frieden
Weitere Informationen: Umfang: 144 S.
Einband: Kartoniert
Gewicht: 191 g
Format (T/L/B): 1 x 20.5 x 12.4 cm
Gewicht: 191 g
Erscheinungsdatum: 21.07.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von Simone Wachter beim Online-Magazin Gazelle:

Mit einem Manifest will der Islamische Staat (IS) Frauen aus dem Westen anwerben. Das Pamphlet gibt einen verstörenden Einblick in die frauenverachtende Ideologie der Dschihadisten. Jetzt ist es in einer kommentierten deutschen Übersetzung erschienen.

Hunderte junge Frauen aus westlichen Ländern haben sich in den vergangenen Monaten der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) angeschlossen, manche von ihnen sind noch minderjährig. Die Rekrutierung erfolgt vor allem über soziale Netzwerke. Angelockt werden sollen die Frauen aber auch von einem Manifest, das ein ebenso verzerrt-romantisches wie idealisiertes Bild des IS malt.

Verfasst wurde das Schriftstück mit dem Titel "Die Frau im Islamischen Staat" von der Al-Khansa, einer Frauenbrigade, die in der vom IS beherrschten syrischen Stadt Raqqa auf den Straßen patrouilliert und Frauen maßregelt, die sich nach den Vorstellungen des IS unislamisch verhalten. Wer genau die Verfasserinnen dieses Textes sind, ist unbekannt.

Im Internet tauchte das Manifest erstmals Anfang dieses Jahres auf. Britische Extremismusforscher der "Quilliam Foundation", einer anti-islamistischen Denkfabrik mit Sitz in London, übersetzten das Dokument ins Englische und machten es so einer breiten Leserschaft zugängig. Zusätzlich zum arabischen Original ist das Manifest nun in deutscher Übersetzung im Herder Verlag erschienen, ergänzt um einen ausführlichen Kommentar der iranischstämmigen Paderborner Theologin und Juristin Hamideh Mohagheghi, die den Text theologisch und historisch eingeordnet hat und ihm eine aufgeklärte Version des Islam gegenüberstellt.

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