Hanna Rosin: Das Ende der Männer. Und der Aufstieg der Frauen

Artikelnummer: 978-3-492-31655-2

Ist die jahrtausendealte Herrschaft des Patriarchats am Ende? Noch nicht, sagt Hanna Rosin, doch die massiven Veränderungen der Berufswelt und des Bildungssystems haben eine Dynamik in Gang gesetzt, die das Verhältnis zwischen den Geschlechtern nachhaltig verändert.

~ LESEPROBE ~

12,00 €

inkl. 7% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Ist die jahrtausendealte Herrschaft des Patriarchats am Ende? Noch nicht, sagt Hanna Rosin, doch die massiven Veränderungen der Berufswelt und des Bildungssystems haben eine Dynamik in Gang gesetzt, die das Verhältnis zwischen den Geschlechtern nachhaltig verändert. So scheinen viele Anforderungen der modernen Dienstleistungsgesellschaft - Flexibilität, soziale Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit - eindeutig Frauen in die Hände zu spielen, während Männer oft von den Umwälzungen überfordert sind.

Hanna Rosin zeigt - frei von ideologischen Prämissen -, wie sich heute das Leben von Männern und Frauen unterscheidet, wie sehr sich die Art und Weise geändert hat, wie heute gearbeitet, gelernt, zusammengelebt wird. Differenziert und mit vielen konkreten Beispielen gelingt es Rosin, die Chancen und Schattenseiten des »weiblichen Jahrhunderts« in den Blick zu nehmen. "Das Ende der Männer" ist keine feministische Streitschrift, keine Prophezeiung, sondern eine messerscharfe, weitsichtige Diagnose.


Autor*in / Hrsg.: Hanna Rosin
Details: Originaltitel: The End of Men. And the Rise of Women
Übersetzt von: Heike Schlatterer/Helmut Dierlamm
Einbandart: kartoniert
Umfang: 416 S.
Format (T/L/B): 2.7 x 18.8 x 12 cm
Gewicht: 291 g
Erscheinungsdatum: 02.03.2020
Bascha Mika: Der tiefgefrorene Mann (Kolumne, Frankfurter Rundschau, 23.01.2013):

'Ist der Mann ein Saurier? Ein prähistorisches Geschöpf wie einst der Archäopteryx, nicht anpassungsfähig an seine Umwelt? Glaubt man der israelisch-amerikanischen Autorin Hanna Rosin, wird der Mann zur bedrohten Art. Seine gruppenspezifischen Merkmale: schlechter Schüler, mieser Absolvent, Loser im Job und in der Familie nicht zu gebrauchen. Weder als Ernährer noch als Vater und schon gar nicht als autoritätsverwöhntes Oberhaupt. ?Das Ende der Männer und der Aufstieg der Frauen? heißt Rosins frisch erschienenes Buch, das für erfreulich viel Ärger sorgt.
Denn natürlich hat sie recht! Quatsch, unrecht! Oder tatsächlich beides? Hanna Rosin beschreibt, wie die amerikanischen Männer in den Wirtschaftskrisen des vergangenen Jahrzehnts erst ihre Arbeit und dann ihre männliche Identität verloren. Und weil ihre Machtposition zerbröselt ist, nicht aber ihr traditionelles Rollenbild, verfallen sie in Schockstarre.
Die Frauen hingegen erobern sich durch bessere Bildung, höhere Flexibilität und einen grandiosen Rollenwandel zunehmend die Welt. Bedauerlicherweise müssen sie dabei sehr oft allein zurechtkommen, denn der tiefgefrorene Mann wird zum Klotz am Bein. Sagt Hanna Rosin. Männer dominieren die Wirtschaft, die Gesellschaft, das Politische, das Private. Drastisch, effektiv und weltweit. Die Prognose ihres baldigen Niedergangs scheint da, sagen wir mal, gewagt.'
» weiter lesen

'Hanna Rosin zeigt, dass sich Frauen auf die heutige Arbeitswelt viel besser einstellen können als Männer: ein faszinierendes Buch' (New York Times)

'Dieses Buch beschreibt, warum das Zeitalter des Testosterons zu Ende geht.' (Vanity Fair)

'Das Thema Männer erledige sich von selbst, meint die US-Journalistin Hanna Rosin. In ihrem neuen Buch 'Das Ende der Männer' fasst sie zusammen, warum die Wirtschaft keine Männer mehr braucht: Sie sind schlechter in der Schule, machen weniger Hochschulabschlüsse, ihre typischen Jobs sterben aus, und in den USA bestreiten die Frauen schon jetzt die Hälfte des Haushaltseinkommens.' (Cosmopolitan, Laura Herbert)

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: