Hedwig Pringsheim: Tagebücher 1898-1904, Bd. 3

Artikelnummer: 978-3-8353-1426-9

Das großbürgerliche Leben der Familie Pringsheim setzt sich in den Jahren von 1898 bis 1904 mit intensiver Teilnahme am kulturellen Leben Münchens und ausgedehnter Geselligkeit ungetrübt weiter fort.

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Kunst, Kultur und Familienleben im München der Jahrhundertwende.

Das großbürgerliche Leben der Familie Pringsheim setzt sich in den Jahren von 1898 bis 1904 mit intensiver Teilnahme am kulturellen Leben Münchens und ausgedehnter Geselligkeit ungetrübt weiter fort. Wenn auch die Kinder inzwischen erwachsen sind, zwei der Söhne auswärts studieren, bildet die Familie doch noch eine harmonische Einheit. Ein Fluidum, von dem auch Thomas Mann angezogen wird. Mit beharrlicher Entschlossenheit betreibt er seine Werbung um Katia Pringsheim und am 3. Oktober 1904 verloben sie sich. Ein Ereignis, das von den Familienmitgliedern freudig begrüßt wird, da alle den Eindruck gewonnen hatten, dass es nicht schwer sein würde, "Tommy" zu integrieren, ihn zu einem Mitglied der Pringsheim-Familie zu machen.
Erschlossen wird der Tagebuchband durch eine ausführliche, den Zeitraum erläuternde Einleitung sowie verschiedene Register, vor allem durch ein detailliertes Personenregister.

Autor*in / Hrsg.: Cristina Herbst Hedwig Pringsheim
Biografien von/über: Frauen an der Seite berühmter Männer Schauspielerinnen
Zeitepoche: 20. und 21. Jh. 18. und 19. Jh.
Weitere Informationen: Hrsg. von: Cristina Herbst
Umfang: 896 S., ca. 15 Abb.
Einband: Leinen
Format (T/L/B): 4.6 x 21.5 x 13.6 cm
Gewicht: 925 g
Erscheinungsdatum: 07.03.2014

Rezension von Yvonne de Andrés auf buecherfrauen.de:

Hedwig Pringsheim (1855-1942) war die Tochter der berühmten Frauenrechtlerin Hedwig Dohm, Ehefrau des vermögenden Mathematikprofessors und Kunstsammlers Alfred Pringsheim und Mutter von Katia Mann, die mit Thomas Mann verheiratet war. Mit dem Erscheinen des Buchs "Das außerordentliche Leben der Hedwig Pringsheim" von Inge und Walter Jens im Jahr 2005 und der Publikation der Briefwechsel an Maximilian Harden in 2006 und Katia Mann in 2013 begann so etwas wie eine kleine Renaissance und intensivere Auseinandersetzung mit der Person Hedwig Pringsheims.
Ihre Tagebücher umfassen den Zeitraum vom Kaiserreich bis zum Exil in der Schweiz und gewähren uns einen Einblick in großbürgerliche deutsch-jüdisch assimilierte Familienverhältnisse. Der jetzt erschienene dritte Band ist literarisch besonders interessant. Die Eintragungen sind knapp und pointiert. Fast stenogrammhaft. Pringsheim beschreibt sowohl den Tagesablauf als auch die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und verfasst Theaterkritiken und Buchrezensionen. Viel Raum nehmen jedoch die vielen spannenden Begegnungen mit Ricarda Huch, Annette Kolb, Maximilian Harden, Walther Rathenau u.v.a. ein.

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