Helen Hester: Xenofeminism

Artikelnummer: 978-1-5095-2063-3

In an era of accelerating technology and increasing complexity, how should we reimagine the emancipatory potential of feminism? How should gender politics be reconfigured in a world being transformed by automation, globalization and the digital revolution?

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In an era of accelerating technology and increasing complexity, how should we reimagine the emancipatory potential of feminism? How should gender politics be reconfigured in a world being transformed by automation, globalization and the digital revolution?

These questions are addressed in this bold new book by Helen Hester, a founding member of the 'Laboria Cuboniks' collective that developed the acclaimed manifesto 'Xenofeminism: A Politics for Alienation'. Hester develops a three-part definition of xenofeminism grounded in the ideas of technomaterialism, anti-naturalism, and gender abolitionism. She elaborates these ideas in relation to assistive reproductive technologies and interrogates the relationship between reproduction and futurity, while steering clear of a problematic anti-natalism. Finally, she examines what xenofeminist technologies might look like in practice, using the history of one specific device to argue for a future-oriented gender politics that can facilitate alternative models of reproduction.

Challenging and iconoclastic, this visionary book is the essential guide to one of the most exciting intellectual trends in contemporary feminism.

Contents
Introduction
1. What is Xenofeminism?
2. Xenofeminist Futurities
3. Xenofeminist Technologies
Conclusion: Xeno-Reproduction
Endnotes
Works Cited

Autor*in / Hrsg.: Helen Hester
Feminismus: Britischer Feminismus
fremdsprachige Bücher: all english books
Details: Theory Redux
Sprache: Englisch
Umfang: 170 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.3 x 19 x 12.5 cm
Gewicht: 188 g
Erscheinungsdatum: 23.03.2018
Rezension von Sara Morais dos Santos Bruss auf kritisch-lesen:

Laboria Cuboniks ist ein feministisches Projekt, das sich in Zeiten von Smart Objects, biometrischer Körpervermessung und digitalen Haushaltshelfern nach neuen Optionen für den Feminismus umsieht. Statt sich auf einen mythologischen Ursprung zurück zu besinnen - nach dem Motto "früher war alles besser" - beschreibt die Gruppe einen Feminismus, der denaturalisiert und ganz im Sinne der Postmoderne eine Vervielfältigung von Seiensweisen mit sich bringt; also ein Öffnen entgegen des "Anderen", selbst wenn dieses zunächst außerirdisch und fremd erscheint. So lautet es schon im "Xenofeminist Manifesto", welches die Gruppe 2014 veröffentlichte. Nun folgt Helen Hesters Aufarbeitung dieses Mandats zu einer "Politik der Entfremdung".

Hester ist selbst Teil der Laboria Cuboniks, ihr Xenofeminismus ist eine Weiterführung der wuchernden Gedanken des transnationalen Kollektivs. Dennoch weist Hester darauf hin, nicht für alle Xenofeminist_innen zu sprechen: dies sei nur eine Interpretation eines vieldeutigen und offenen Projektes.

Anliegen ist auch hier, das emanzipatorische Potential von Feminismus in Zeiten radikaler Beschleunigung von Technologien, dem verzweigten Wuchern von Wissenssystemen und dem Ineinanderfallen von Identitätsgrenzen zu erforschen. Sprich: Wie kann eine feministische Position im Zeitalter eines neoliberalen Tech-Kapitalismus sowie einer zunehmenden gesellschaftlichen Komplexität noch Utopien für eine bessere Zukunft für alle formulieren?

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