Helga Haberle, Katharina Hajek, Gundula Ludwig, Sara Paloni (Hrsg.): Que[e]r zum Staat. Heteronormativitätskritische Perspektiven auf Staat, Macht und Gesellschaft

Artikelnummer: 978-3-89656-205-0

Das Verhältnis zwischen sexuellen Minderheiten und dem Staat scheint sich in den letzten Jahren entspannt zu haben: An die Stelle von Kriminalisierung und Verfolgung sind in westlichen Gesellschaften Toleranz und Akzeptanz getreten...

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Das Verhältnis zwischen sexuellen Minderheiten und dem Staat scheint sich in den letzten Jahren entspannt zu haben: An die Stelle von Kriminalisierung und Verfolgung sind in westlichen Gesellschaften Toleranz und Akzeptanz getreten. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind mittlerweile in vielen europäischen Ländern rechtlich anerkannt und auch offen homosexuell lebende PolitikerInnen können 'Karriere machen'. Ohne sexuelle Minderheiten - so scheint es - ist kein Staat mehr zu machen.

Vor diesem Hintergrund erstaunt die fehlende queer-theoretische Auseinandersetzung mit dem Staat ebenso wie die fehlende staatstheoretische Beschäftigung mit Heteronormativität. Eben diesen Leerstellen arbeitet der Band Que[e]r zum Staat entgegen.Die einzelnen Beiträge veranschaulichen, dass sich Heterosexualität als Norm und Normalität weiterhin subtil durch alle Bereiche der Gesellschaft zieht. Nicht zuletzt zeigen sie jedoch ebenso, dass Staat und Heteronormativität durch alltägliche Praxen reproduziert werden und dass diese somit durch Kritik, Verweigerung und Widerstand auch verändert werden können.

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Autor*in / Hrsg.: Sara Paloni Katharina Hajek Helga Haberle Gundula Ludwig
Weitere Informationen: Umfang: 227 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.9 x 20.6 x 12.6
Gewicht: 250 g
Erscheinungsdatum: 15.09.2012

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