Helga Reidemeister - Filme 1979 - 2001

Artikelnummer: 978-3-8488-8015-7

Die Filme Helga Reidemeisters zeichnen sich durch eine durchgängige Parteilichkeit und Empathie für ihre Protagonistinnen aus. Sie verstehen sich zugleich als politisch wie zutiefst persönlich, machen sich das Anliegen ihrer Heldinnen zu eigen.
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Die gesellschaftlichen Verhaltnisse als veranderbar begreifen, Erkenntnisprozesse anstossen, bei den Gefilmten wie bei den Zuschauern.

Die Filme Helga Reidemeisters zeichnen sich durch eine durchgängige Parteilichkeit und Empathie für ihre Protagonistinnen aus. Sie verstehen sich zugleich als politisch wie zutiefst persönlich, machen sich das Anliegen ihrer Heldinnen zu eigen. Das ist die Teilinvalidin Irene mit ihren vier Kindern, die sich nach 20 Jahren scheiden lässt und auf Sozialhilfe angewiesen ist. Oder die kämpferische wie politisch aktive Friedensaktivistin und Witwe von Ernst Bloch. Oder der Berufsalltag des international gefragten Modells Hilde Kulbach, Schwester der Regisseurin. Oder die Insassinnen eines Frauengefängnisses, in der Regel selbst Opfer, bevor sie zu Täterinnen wurden. »Reidemeisters Verdienst besteht darin, höchst politische Filme in scheinbar entpolitisierten Zeiten zu machen.« Film Dienst

Mit den Filmen:
Von wegen "Schicksal" (1979)
Karola Bloch - Dann nimmt die Frau die Geschicke in die Hand (1982)
Mit starrem Blick aufs Geld (1983)
Gotteszell - Ein Frauengefängnis (2001)

Regisseur*in: Helga Reidemeister
Details: Die großen Dokumentaristen
Herausgeber: Stiftung Deutsche Kinemathek
Info-Programm, 2 DVD-Videos
Umfang: 369 Min.
Einband: DVD Format (T/L/B): 1.5 x 19 x 13.6 cm
Gewicht: 115 g
Erscheinungsdatum: 04.03.2016

»Reidemeisters Verdienst besteht darin, höchst politische Filme in scheinbar entpolitisierten Zeiten zu machen.« Film Dienst

»Aufregend die Klarheit, mit der die Frauen ihre Situation reflektieren und bereit sind, die Verantwortung für ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.« Der Tagesspiegel

»Nicht von ungefähr setzte sich der mit Abstand radikalste, mutigeste Dokumentarfilm der Duisburger Filmwoche, Helga Riedemeisters VON WEGEN 'SCHICKSAL' rüden Anwürfen aus, weil er die Konflikte in einer zerrütteten, proletarischen Familie in ihrer unerträglichen Spannung vor Augen führt - und weil die Autorin nicht davor zurückschreckte, in die Verhältnisse vor der Kamera einzugreifen, sie unter Einbeziehung des Mediums kritisch zu reflektieren.« Frankfurter Rundschau, Klaus Kreimeier

»Manchmal kann das Fernsehen tatsächlich noch für Überraschungen sorgen. Spät doch nicht zu spät wurde da das Porträt einer berühmten Ehefrau gezeichnet, die jedoch im Verlauf der Gespräche und Bilder deutlich aus dem Schatten ihres mittlerweile verstorbenen Partners trat: Karola Bloch.« Kölner Stadtanzeiger

»Ein bemerkenswerter Dokumentarfilm, dessen Qualitäten in der glaubwürdigen Ausweitung eines zunächst privaten Anliegens auf Wirklicheitszusammenhänge liegen.« Film Dienst

»So manch gruselige Vorstellung von dämonischen Frauen, von Heimtücke und Perversionen speist sich aus Spielfilmen und TV-Serien über Frau im Knast. Helga Reidemeister hat den Gegenentwurf zu solch spetakulären Filmen geliefert. Sie versucht, in dieser geschlossenen Welt so viel Wirklichkeit zu erfassen wie nur irgend möglich. In dem sie den eingesperrrten Frauen und auch den Wächterinnen sehr nah kommt, gelingt es ihr ganz ohne Spiel mit Sensationen eine wachsende Spannung zu erzeugen.« Freitag

»Der Film bezieht einen Großteil seiner Spannung daraus, dass man mehr wissen möchte, als preisgegeben wird, oder rascher, als die Frauen es erzählen. Und er verwiegert damit auch die Produktion eines Wissens, dessen Entstehung Michel Foucault in ÜBERWACHEN UND STRAFEN nachgezeichneit hat.« TAZ

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