Helke Sander: Die Entstehung der Geschlechterhierarchie. Als unbeabsichtigte Nebenwirkung sozialer Folgen der Gebärfähigkeit und des Fellverlusts

Artikelnummer: 978-3-00055-652-4

Über viele Jahrhunderttausende gab es in der sich entwickelnden Menschheit keine Geschlechterhierarchie. Jede und jeder sorgte für sich. Von einer "natürlichen" Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern kann keine Rede sein, sie ist erst das Ergebnis einer äußerst langen Entwicklungsgeschichte, an deren Anfang Lösungen standen, die hauptsächlich Frauen für neu entstandene und nur sie betreffende Probleme finden mussten. In faszinierenden Rückblenden zeigt Helke Sander, dass und wie das Geschlechterverhältnis, wie wir es kennen, als unbeabsichtigte Nebenwirkung sozialer Folgen der Gebärfähigkeit und des Fellverlusts entstand.

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Wie, wann und warum wurden Frauen zum zweiten Geschlecht?
Über viele Jahrhunderttausende gab es in der sich entwickelnden Menschheit keine Geschlechterhierarchie. Jede und jeder sorgte für sich. Von einer "natürlichen" Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern kann keine Rede sein, sie ist erst das Ergebnis einer äußerst langen Entwicklungsgeschichte, an deren Anfang Lösungen standen, die hauptsächlich Frauen für neu entstandene und nur sie betreffende Probleme finden mussten.
In faszinierenden Rückblenden zeigt Helke Sander, dass und wie das Geschlechterverhältnis, wie wir es kennen, als unbeabsichtigte Nebenwirkung sozialer Folgen der Gebärfähigkeit und des Fellverlusts entstand.

Autor*in / Hrsg.: Helke Sander
Details: Umfang: 216 S.
Einband: Gebunden
Erscheinungsdatum: 22.01.2017

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5 von 5 MÄNNER AUFGEPASST !!!

Helke Sander garantiert befreiende Aha-Erlebnisse. Tief hinab steigt sie in die Geschichte der Menschheit und weist nach, dass die Hierarchie der Geschlechter kein Grundzustand war, den wir beliebig weitervermitteln müssten. Anschaulich erfahren Frau und Mann, dass Frau und Mann einst in gleicher Weise für sich sorgen mussten und konnten. Und für uns Männer ergibt sich daraus ( - unterstützt von faszinierendem Detailwissen - ), was immer mehr von uns instinktiv spüren: nicht mehr länger auf der Brust rumtrommeln im Sinn von Isch hab Feuer gemacht, Leute!!! - sondern das Begreifen von innovativer Stärke als einer im Ursprung weiblichen Eigenschaft. Wow! Danke dafür, Helke Sander! - Dabei geht die Autorin sehr behutsam auf die schwierige Ebene der unbewussten Normierung ein: Manches entsteht einfach nicht mit Absicht, lässt sich nur im Rückblick durch die Aufarbeitung von Krisen für die Zukunft umgestalten. So erschienen mir in meinem eigenen Transfer Figuren des aktuellen politischen Geschehens wie Auslaufmodelle einer falsch verstandenen / oder unbewusst übernommenen Männlichkeit, die einer dringenden Überholung bedarf. Und meine Verwunderung darüber, dass denen noch überall der rote Teppich mit geschäftstüchtiger Bereitwilligkeit ausgerollt wird, lässt mich zweifeln, ob das heute wirklich noch unbewusst geschieht. Zeit zum Nach- und Umdenken! Geheime Super-Hoffnungs-Power! Unbedingt Lesen! :-)

., 10.06.2018
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