Hubert & Kerascoët: Fräulein-Rühr-Mich-Nicht-An (Gesamtausgabe)

Artikelnummer: 978-3-95640-072-8

Paris zu Beginn der Dreißigerjahre. Die Schwestern Agathe und Blanche zieht es aus der französischen Provinz in die Hauptstadt, wo sie als Zimmermädchen ihr Glück suchen. Während die lebenshungrige Agathe freudig durch die Tanzlokale zieht, fiebert Blanche allnächtlich ihrer Rückkehr entgegen. Bis Agathe eines frühen Morgens brutal aus dem Leben gerissen wird.

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Paris zu Beginn der Dreißigerjahre. Die Schwestern Agathe und Blanche zieht es aus der französischen Provinz in die Hauptstadt, wo sie als Zimmermädchen ihr Glück suchen. Während die lebenshungrige Agathe freudig durch die Tanzlokale zieht, fiebert Blanche allnächtlich ihrer Rückkehr entgegen. Bis Agathe eines frühen Morgens brutal aus dem Leben gerissen wird. Blanche schwört Rache und macht sich im Rotlichtmilieu der Stadt auf die Suche nach dem Mörder ihrer Schwester. Nicht lange, und sie wird selbst zur Gejagten...

Mit ihrer mitreißende Geschichte um die bezaubernde Blanche, die als "Fräulein Rühr-mich-nicht-an" zur Attraktion des Luxusbordells Pompadour wird, gelingt Hubert und Kerascoët ein anschauliches Sittengemälde der französischen Metropole in den Zwischenkriegsjahren.

Autor*in / Hrsg.: Hubert
Illustrator*in: Kerascoët
Details: Übersetzt von: Kai Wilksen
Umfang: 224 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.2 x 27.6 x 21.3 cm
Gewicht: 1.180g
Erscheinungsdatum: 25.04.2016

Rezension von Laura Seibert auf AVIVA-Berlin:

Die Gesamtausgabe vereint vier Graphic Novels des französischen ZeichnerInnenpaars Kerascoët und des Szenaristen Hubert. Dem Mörder ihrer Schwester auf den Fersen, taucht Blanche ein in die trügerisch-bunte Welt eines Luxusbordells.

Blanche, wie ihr Name schon andeutet, ist bei weitem nicht so weltgewandt und lebenslustig wie ihre Schwester Agathe, die abends ausgelassen in den überfüllten Lokalen (Guinguettes) vor der Stadt tanzen geht. Tagsüber mit den unzählbaren Aufgaben ihrer Dienstherrin zugange, zieht es Agathe abends hinaus, in den Trubel, auf der Suche nach Vergnügen und interessanten Begegnungen. Auf dem Heimweg müssen Agathe und ihre Freundin Eugénie mitten in der Nacht den verlassenen Wald an der Marne entlang durchqueren. Dunkle Baumschatten, die aufs Wasser fallen. Auch für die Unerschrockenen eine Mutprobe, denn in letzter Zeit wütet der sogenannte Schlächter der Guinguettes. Abgesehen hat er es auf junge Frauen, die er ermordet und brutal zerstückelt.

Äußerst besorgt bittet Blanche ihre Schwester, abends zuhause zu bleiben. Natürlich ohne Erfolg. "Agathe ist meine ganze Familie. Sie sagt, das sei kein Grund, ständig auf ihr rumzuhacken." Ganz anders als ihre Schwester, verpasst sie einem nervigen Verehrer lieber direkt eine Ohrfeige - "BAFF!!".

Scheinbar Selbstmord

Als Agathe dann doch ermordet wird - und zwar in der Kammer unterm Dach bei ihrer Arbeitgeberin, beschließt Blanche ohne zu Zögern, dass sie den Mörder finden muss: Der Schlächter der Guinguettes steckt dahinter, darin ist sie sich sicher, denn Ungereimtes ging in dem verlassenen Haus neben dem der Madame vor sich. Beunruhigendes beobachtete sie durch ein verstecktes Loch in der Zimmerwand ...

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