Ines Witka: Eine Familie macht Karriere. gleichberechtigt Beruf, Kinder und die Liebe vereinen

Artikelnummer: 978-3-932855-59-7

Karriere oder Familienplanung? Diese Entscheidung muss heute nicht mehr sein. Wenn Paare eine moderne Partnerschaft leben, vertragen sich Kinder und Karriere bestens miteinander. Davon ist die Autorin Ines Witka überzeugt.

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Karriere oder Familienplanung? Diese Entscheidung muss heute nicht mehr sein. Wenn Paare eine moderne Partnerschaft leben, vertragen sich Kinder und Karriere bestens miteinander. Davon ist die Autorin Ines Witka überzeugt. Sie informiert über die neue Familienfreundlichkeit der Unternehmen, setzt sich mit den Rahmenbedingungen des Staates auseinander und damit, was passiert wenn Paare Eltern werden.

Ines Witka interviewt Eltern, aus unterschiedlichsten Berufsgruppen, die alternativen zum traditionellen Rollenmodell leben. Von ihnen erfährt sie wie man zum dream Team wird. Wie wichtig die Liebe ist und wie sich die Sexualität verändert. Sie erfährt auch, dass Frau und Mann doch vom selben Stern sind und den Alltag gemeinsam meistern können.

Das Fazit: Gleichberechtigung ist das Must have zum Erfolg. Zudem gibt es Topp Tipps, die auf dem eigenen Weg hilfreich sind.

Ein Buch, das Frauen und Männern Mut macht, ihren individuellen Weg zum Familien- und Berufsglück zu gehen abseits des traditionellen Rollenmodells.

Autor*in / Hrsg.: Ines Witka
Familienthemen: Familie & Beruf
Details: Umfang: 176 S.
Einband: Gebunden
Format: 22,0 x 16,5 cm
Gewicht: 534 g
Erscheinungsdatum: 20.10.2013

In Balance - das Partnerschaftsmodell moderner Paare
I der Ehe von Stephanie und Christoph herrscht Harmonie. Von Anfang
an haben sie ihren Haushalt gemeinsam gemanagt. Die Geburt ihres Sohnes
hat daran nichts geändert. Sie unterstützen sich gegenseitig dabei, Familie
und Beruf zu vereinbaren. Die ersten 14 Monate haben sie die Elternzeit
paritätisch geteilt. Seitdem arbeiten beide jeweils 80 Prozent, Stephanie
als Entwicklungsingenieurin und Christoph als Physiker.
Paare wie Stephanie und Christoph sind in Deutschland noch die Ausnahme,
obwohl sich viele eine gerechte Aufgabenteilung zwischen den Zeiten
im Beruf, im Haushalt, für sich selbst und innerhalb der Familie wünschen.
Solange sie kinderlos sind, gelingt diese Balance. Doch nach der
Geburt des ersten Kindes gerät sie nur allzu oft aus dem Gleichgewicht. Die
gesellschaftlichen Zwänge scheinen übermächtig. Meist wird der Mann
Haupternährer der Familie, während die Frau nur in Teilzeit erwerbstätig
bleibt oder ihren Beruf ganz aufgibt. Moderne Paare suchen einen Weg, dieses
Ungleichgewicht zu vermeiden.
Ziel ist dabei nicht eine quantitativ exakt paritätische Aufteilung aller
Aufgaben, sondern dass beide Partner ihre berufliche Karriere weiter
verfolgen und mit dem Familienleben in Einklang bringen können, ohne
dass einer einseitig die negativen Folgen einer gemeinsamen Entscheidung
trägt. Denn mit der Erfüllung der klassischen Geschlechterrollen und der
Aufteilung der Aufgaben in geschlechtertypische Arbeitsbereiche sind unterschiedliche
Risiken gegeben, die wirksam werden, sobald eine Partnerschaft
nicht weiter besteht.
Ich habe mit Frauen und Männern gesprochen, die von sich sagen, dass
sie eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben und partnerschaftlich
leben. Sie erzählen, wie sie ihr Berufs- und Privatleben gestalten, wie sie
die Kinderbetreuung bewältigen, ihre Termine organisieren und die Hausarbeit
aufteilen. Sie berichten davon, welche Wege gut funktionieren, wo
sie korrigieren mussten und welchen Gewinn sie für sich und ihre Familie
erfahren. Und sie gestatten uns einen Blick in ihr Gefühlsleben, lassen uns
an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben, aber auch an ihrer Liebe und
dem Respekt füreinander.
"Ich kann von meiner Frau nicht erwarten, dass sie ihren Beruf aufgibt,
für den sie hoch qualifiziert ist. Selbst würde ich das doch auch niemals
tun", sagt Sven, einer meiner Gesprächspartner, und bringt damit die
Grundlage eines modernen Partnerschaftsmodells auf den Punkt.
Kampfzone: Der Umgang mit der Zeit
Wenn man liest, wie viele Absprachen in Bezug auf Termine und Aufgaben
notwendig sind und sogar empfohlen wird, manche dieser Vereinbarungen
auch schriftlich festzuhalten, denkt man vielleicht spontan: "So ein
durchorganisierter Tagesablauf und dieses gegenseitige Aufrechnen von
Tätigkeiten das wäre nichts für mich." Doch scheinen es gerade solche
festen Absprachen zu sein, die vielen Paaren die nötige Ruhe und Gelassenheit
geben.
Trotz hohen persönlichen Einsatzes kann die Vereinbarkeit von Beruf
und Familie nur unter bestimmten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
funktionieren. Zum Beispiel, wenn beide Partner eine gewisse Flexibilität
in der Arbeitszeiteinteilung haben und wenn flächendeckend Kinderbetreuungsplätze
zur Verfügung stehen.
Die junge, gebildete Generation von heute wünscht sich eine gleichberechtigte
Partnerschaft, auch mit Kindern. Da sie bis zu dem Zeitpunkt,
wenn sie Eltern werden, gleiche Rechte und Bedingungen erleben, sich
gegenseitig anerkennen und wertschätzen, sind sie zuversichtlich, dieses
Ziel zu erreichen. In die Zukunft geträumt, könnte das bedeuten, dass Paare
für die Doppelkarriere nicht länger auf Kinder verzichten und die Geburtenrate
steigt.

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