Iris Bohnet: What works. Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann

Artikelnummer: 978-3-406-71228-9

Bei der Einstellung, bei der Beförderung, beim Gehalt - überall werden Frauen massiv benachteiligt. Die Harvard-Professorin Iris Bohnet zeigt in ihrem brillanten Buch What works, dass die Ursache dafür oft verzerrte Wahrnehmungen sind, die unsere Entscheidungen auch dann beeinflussen, wenn wir fest glauben, dass wir ganz objektiv sind.

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Die fünf besten amerikanischen Orchester hatten jahrzehntelang einen Frauenanteil von insgesamt 5 Prozent. Beim Vorspielen vor den männlichen Jurys fielen die Kandidatinnen regelmäßig durch. Offenbar sind Frauen die schlechteren Musiker. Oder doch nicht? Als eine der Jurys nicht mehr sehen konnte, ob ein Mann oder eine Frau spielte, stieg die Quote plötzlich dramatisch an. Alles, was es dazu brauchte, war ein Vorhang.

Bei der Einstellung, bei der Beförderung, beim Gehalt - überall werden Frauen massiv benachteiligt. Die Harvard-Professorin Iris Bohnet zeigt in ihrem brillanten Buch What works, dass die Ursache dafür oft verzerrte Wahrnehmungen sind, die unsere Entscheidungen auch dann beeinflussen, wenn wir fest glauben, dass wir ganz objektiv sind. So wie die Jury überzeugt war, dass sie lediglich die musikalische Leistung bewertet. Die Antwort auf dieses Dilemma liegt nicht in der Anpassung der Frauen an männliche Verhaltensmuster oder im Appell an unsere Objektivität. Wir können unsere Wahrnehmung nicht überlisten. Aber wir können mehr Vorhänge aufhängen und die Spielregeln ändern. Das ist die revolutionäre Botschaft von What works.

» Interview mit der Autorin bei edition f

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Iris Bohnet
Details: Originaltitel: What works. Gender Equality by Design
Übersetzt von: Ursel Schäfer
Umfang: 381 S., 10 Fotos
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.2 x 22.2 x 14.9 cm
Gewicht: 643 g
Erscheinungsdatum: 29.08.2017

~ LESEPROBE ~

"Wirkungsvolles Handeln setzt fundiertes Wissen voraus. Nur wer das Entstehen geschlechtsspezifischer Rollenbilder und Stereotype versteht, kann aktiv zu ihrer Überwindung beitragen. Genau hier setzt Iris Bohnet an: sie erklärt anhand von Erkenntnissen der Verhaltensforschung den Mechanismus des geschlechtsbezogenen Verzerrungseffekts und leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab. Ein wegweisender Ratgeber, der den entscheidenden nächsten Schritt geht." Maria Furtwängler, Schauspielerin, Ärztin, Gründerin der MaLisa Stiftung

"Mentale Muster und Vorurteile können zu moralisch und ökonomisch verhängnisvollen Fehlentscheidungen führen. Mit Beispielen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zeigt Iris Bohnet, wie Organisationen dem entgegenwirken und damit erst ihr wahres Potenzial entfalten können. Exzellent analysiert, fesselnd und in jeder Hinsicht praxisrelevant - die Bibel für das Management der Gleichberechtigung." Miriam Meckel

"Die Lektüre lohnt sich." Karlheinz Schwuchow, Personalwirtschaft 4/2017

"Wenn Sie glauben, Sie haben keine Gender-Vorurteile, dann lesen Sie mal dieses Buch!" Sarah Green, Times Higher Education

"Bohnet zeigt nicht nur, wo es mit dem angeblich ach so komplizierten Problem der Gleichstellung hakt. Sie zeigt auch, wie man es löst." Deborah Borda, Intendantin des Los Angeles Philharmonic Orchestra

"Das beste Buch, das jemals über Verhaltensökonomie und Diskriminierung geschrieben wurde." Cass Sunstein, Robert Walmsley Universitätsprofessorin an der Harvard University, Co-Autorin von "Nudge, Wie man kluge Entscheidungen auslöst"

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