Isabel Allende: Amandas Suche

Artikelnummer: 978-3-518-42410-0

'Amandas Suche' erzählt den Weg einer furchtlosen jungen Frau, die mit allen Mitteln verteidigt, was sie liebt - ein fesselnder Roman über das kostbare Band zwischen Müttern und Töchtern und die lebensrettende Kraft der Familie.

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Amanda ist lebensklug und ausgesprochen eigensinnig. Sie wächst in San Francisco auf, der Stadt der Freigeister. Ihre Mutter Indiana führt eine Praxis für Reiki und Aromatherapie und steht im Mittelpunkt der örtlichen Esoterikszene. Der Vater ist Chef des Polizeidezernats und ermittelt in einer grausamen Mordserie. Auf eigene Faust beginnt Amanda Nachforschungen dazu anzustellen, unterstützt von ihrem geliebten Großvater und einigen Internetfreunden aus aller Welt. Doch als Indiana spurlos verschwindet, wird aus dem Zeitvertreib plötzlich bitterer Ernst. Und Amanda muss über sich hinauswachsen, um die eigene Mutter zu retten.

'Amandas Suche' erzählt den Weg einer furchtlosen jungen Frau, die mit allen Mitteln verteidigt, was sie liebt - ein fesselnder Roman über das kostbare Band zwischen Müttern und Töchtern und die lebensrettende Kraft der Familie.


Autor*in / Hrsg.: Isabel Allende
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Literatur aus: Lateinamerika
Weitere Informationen: Originaltitel: Ripper
Übersetzt von: Svenja Becker
Umfang: 476 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.3 x 21.3 x 13.4 cm
Gewicht: 585 g
Erscheinungsdatum: 03.08.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Teresa Lunz auf AVIVA-Berlin:

Kriminologie ist die Leidenschaft der introvertierten Highschoolschülerin Amanda. Dann beginnt ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben, der in Verbindung mit Amandas Mutter steht. Die 16jährige Amanda Martín ist in ihrem Internat als eher verschlossenes, unzugängliches Mädchen bekannt.

Ihren Hauptkontakt bilden die online über Skype kommunizierenden "Ripper-Spieler". Es handelt sich um eine Gruppe weltweit verstreuter Jugendliche, durchweg sozial isolierte, problematische Kinder ohne AnsprechpartnerInnen im nicht-virtuellen Leben, die es sich zum Ziel gesetzt haben, reale Kriminalfälle zu lösen. Bald stoßen sie auf eine mysteriöse Serie von Morden, deren Parallelen zueinander der Polizei zunächst verborgen bleiben. Doch jedes der Opfer hatte etwas mit verhaltensauffälligen Kindern aus zerrütteten Elternhäusern zu tun und in Nähe jeder Leiche findet sich ein hinterlassenes Wolfssymbol als Signatur des Täters.

Hilfe bei ihren verdeckten Ermittlungen bekommen die Jugendlichen von Amandas Großvater Blake und durch ihre Einblicke in die Arbeit ihres Vaters, des Chief Inspectors Bob Martín vom Mordkommando San Francisco.

Amandas längst von Bob getrennt lebender Mutter, der etwas weltfremden Heilpraktikerin Indiana Johnson, sind solche blutigen Geschäfte fremd. Sie lebt im alternativen randstädtischen Milieu San Franciscos umgeben von Marihuana abhängigen Künstlern, transsexuellen Barkeepern und rheumatischen Pudeln. Erfüllung findet sie im Kontakt mit ihren PatientInnen, der Anwendung von Aromatherapie und esoterischen Ritualen. Sie kümmert sich nicht um das schmutzige Verbrechen auf den Straßen, sondern genießt lieber das Luxusleben, das ihr ihr älterer, vermögender Geliebter Allan, Kunstsammler, Privatgelehrter und Lebemann, bietet.

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