Isabel Allende: Der japanische Liebhaber

Artikelnummer: 978-3-518-42496-4

Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten. Mit einem Schlag ist sie nicht nur ihre Geldsorgen los, sondern gewinnt auch eine Freundin, wie sie noch keine hatte: extravagant, überbordend, mitreißend und an die achtzig. Doch bald spürt sie, dass Alma verwundet ist.

21,95 €

inkl. 7% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Isabel Allende auf dem Höhepunkt ihres Schaffens

'Es liegt an uns, ob die Liebe ewig währt.'

Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten. Mit einem Schlag ist sie nicht nur ihre Geldsorgen los, sondern gewinnt auch eine Freundin, wie sie noch keine hatte: extravagant, überbordend, mitreißend und an die achtzig. Doch bald spürt sie, dass Alma verwundet ist. Eine Wunde, die nur vergessen scheint, wenn eines der edlen Kuverts im Postfach liegt. Aber wer schreibt Woche um Woche diese Liebesbriefe? Und von wem stammen all die Blumen? Auch um sich von den eigenen Lebenssorgen abzulenken, folgt Irina den Spuren, und es beginnt eine abenteuerliche Reise bis weit in die Vergangenheit.

Isabel Allende erzählt von Freundschaft und der unentrinnbaren Kraft einer lebenslangen Liebe. Davon, wie Zeit und Zwänge über eine solche Liebe hinweggehen und sie verwandeln, in Verbundenheit, Wehmut und ein leises Staunen - darüber, schon so lange gemeinsam unterwegs zu sein.


Autor*in / Hrsg.: Isabel Allende
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Literatur aus: Lateinamerika
Weitere Informationen: Originaltitel: El amante japonés
Übersetzt von: Svenja Becker 
Umfang: 336 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.9 x 21.3 x 13.4 cm
Gewicht: 479 g
Erscheinungsdatum: 06.09.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von Teresa Lunz auf AVIVA-Berlin:

Kriminologie ist die Leidenschaft der introvertierten Highschoolschülerin Amanda. Dann beginnt ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben, der in Verbindung mit Amandas Mutter steht. Die 16jährige Amanda Martín ist in ihrem Internat als eher verschlossenes, unzugängliches Mädchen bekannt.

Ihren Hauptkontakt bilden die online über Skype kommunizierenden "Ripper-Spieler". Es handelt sich um eine Gruppe weltweit verstreuter Jugendliche, durchweg sozial isolierte, problematische Kinder ohne AnsprechpartnerInnen im nicht-virtuellen Leben, die es sich zum Ziel gesetzt haben, reale Kriminalfälle zu lösen. Bald stoßen sie auf eine mysteriöse Serie von Morden, deren Parallelen zueinander der Polizei zunächst verborgen bleiben. Doch jedes der Opfer hatte etwas mit verhaltensauffälligen Kindern aus zerrütteten Elternhäusern zu tun und in Nähe jeder Leiche findet sich ein hinterlassenes Wolfssymbol als Signatur des Täters.

Hilfe bei ihren verdeckten Ermittlungen bekommen die Jugendlichen von Amandas Großvater Blake und durch ihre Einblicke in die Arbeit ihres Vaters, des Chief Inspectors Bob Martín vom Mordkommando San Francisco.

Amandas längst von Bob getrennt lebender Mutter, der etwas weltfremden Heilpraktikerin Indiana Johnson, sind solche blutigen Geschäfte fremd. Sie lebt im alternativen randstädtischen Milieu San Franciscos umgeben von Marihuana abhängigen Künstlern, transsexuellen Barkeepern und rheumatischen Pudeln. Erfüllung findet sie im Kontakt mit ihren PatientInnen, der Anwendung von Aromatherapie und esoterischen Ritualen. Sie kümmert sich nicht um das schmutzige Verbrechen auf den Straßen, sondern genießt lieber das Luxusleben, das ihr ihr älterer, vermögender Geliebter Allan, Kunstsammler, Privatgelehrter und Lebemann, bietet.

» weiterlesen auf aviva-berlin.de

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: