Isabel Allende: Die Insel unter dem Meer

Artikelnummer: 978-3-518-46789-3

Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird.

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Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird.

Die Insel unter dem Meer entführt uns von den Zuckerrohrplantagen auf Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, in das pulsierende New Orleans des frühen 19. Jahrhunderts. Ein schillernder, dramatischer Bilderbogen um eine starke Frau, die alles riskiert und sich bedingungslos ihre Freiheit erkämpft.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Isabel Allende
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Literatur aus: Lateinamerika
Details: Originaltitel: La isla bajo el mar
Übersetzt von: Svenja Becker 
Umfang: 756 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.6 x 14.5 x 9.6 cm
Gewicht: 261 g 
Erscheinungsdatum: 06.03.2017

~ LESEPROBE ~

Rezension von Teresa Lunz auf AVIVA-Berlin:

Kriminologie ist die Leidenschaft der introvertierten Highschoolschülerin Amanda. Dann beginnt ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben, der in Verbindung mit Amandas Mutter steht. Die 16jährige Amanda Martín ist in ihrem Internat als eher verschlossenes, unzugängliches Mädchen bekannt.

Ihren Hauptkontakt bilden die online über Skype kommunizierenden "Ripper-Spieler". Es handelt sich um eine Gruppe weltweit verstreuter Jugendliche, durchweg sozial isolierte, problematische Kinder ohne AnsprechpartnerInnen im nicht-virtuellen Leben, die es sich zum Ziel gesetzt haben, reale Kriminalfälle zu lösen. Bald stoßen sie auf eine mysteriöse Serie von Morden, deren Parallelen zueinander der Polizei zunächst verborgen bleiben. Doch jedes der Opfer hatte etwas mit verhaltensauffälligen Kindern aus zerrütteten Elternhäusern zu tun und in Nähe jeder Leiche findet sich ein hinterlassenes Wolfssymbol als Signatur des Täters.

Hilfe bei ihren verdeckten Ermittlungen bekommen die Jugendlichen von Amandas Großvater Blake und durch ihre Einblicke in die Arbeit ihres Vaters, des Chief Inspectors Bob Martín vom Mordkommando San Francisco.

Amandas längst von Bob getrennt lebender Mutter, der etwas weltfremden Heilpraktikerin Indiana Johnson, sind solche blutigen Geschäfte fremd. Sie lebt im alternativen randstädtischen Milieu San Franciscos umgeben von Marihuana abhängigen Künstlern, transsexuellen Barkeepern und rheumatischen Pudeln. Erfüllung findet sie im Kontakt mit ihren PatientInnen, der Anwendung von Aromatherapie und esoterischen Ritualen. Sie kümmert sich nicht um das schmutzige Verbrechen auf den Straßen, sondern genießt lieber das Luxusleben, das ihr ihr älterer, vermögender Geliebter Allan, Kunstsammler, Privatgelehrter und Lebemann, bietet.

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