JJ Bola: Sei kein Mann. Warum Männlichkeit ein Albtraum für Jungs ist

Artikelnummer: 978-3-446-26798-5

In der Ära von Trump, #MeToo und Attentätern wie in Halle oder Hanau ist Männlichkeit kein positiver Begriff mehr. Der Aktivist JJ Bola sucht Auswege aus der Krise. Dabei betrachtet er Einflüsse aus nichtwestlichen Traditionen, aus Popkultur und der LGBTQ+-Community und zeigt, wie vielfältig Männlichkeit sein kann.

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Wann ist ein Mann ein Mann?

In der Ära von Trump, #MeToo und Attentätern wie in Halle oder Hanau ist Männlichkeit kein positiver Begriff mehr. Der Aktivist JJ Bola sucht Auswege aus der Krise. Dabei betrachtet er Einflüsse aus nichtwestlichen Traditionen, aus Popkultur und der LGBTQ+-Community und zeigt, wie vielfältig Männlichkeit sein kann.

JJ Bola lädt in versöhnlichem Ton ein zum Gespräch zwischen verhärteten Fronten. Denn erst wenn sich auch die Männer und der Begriff von Männlichkeit verändern, wird es echte Geschlechtergerechtigkeit geben.

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Sei kein Mann

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Autor*in / Hrsg.: JJ Bola
Details: Originaltitel: Mask Off - Masculinity Redefined
Übersetzt von: Malcolm Ohanwe
Einbandart: Paperback
Umfang: 160 S.
Format (T/L/B): 1.5 x 21 x 13.5 cm
Gewicht: 238 g
Erscheinungsdatum: 17.08.2020
Rezension von Rayén Garance Feil im Missy Magazin:

"Die Maske, die Männer seit Jahrhunderten tragen, muss komplett abgenommen werden, damit wir die wahren Gesichter dahinter erkennen können", schreibt JJ Bola. Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für einen Freund erregte Bolas Buch mit dem plakativen Titel "Sei kein Mann" meine Aufmerksamkeit. Nach kurzer Sorge darüber, dass die Botschaft bei meinem Judith Butler lesenden, Samt-Scrunchie tragenden cis hetero Freund, für den kritische Männlichkeit kein Fremdwort ist, falsch ankommen könnte (also als persönlicher Vorwurf toxischer Männlichkeit), entschied ich mich dann trotzdem dafür.

Wenig später las ich das Buch selbst. Der britisch-kongolesische Autor und Aktivist, der als Teenager "mit seinen eigenen Männlichkeiten zu kämpfen hatte", klärt darin über die zerstörerischen Auswirkungen vorherrschender Männlichkeitsideale und -mythen in patriarchalen Gesellschaften auf. Entlang der Themen Gewalt, psychische Gesundheit, sexuelle Beziehungen, Politik, Feminismus, Social Media und Sport zeigt Bola, warum toxische Männlichkeit nicht nur für Frauen und queere Personen schädlich ist, sondern auch für Männer selbst. Natürlich geht es nicht darum, dass Mannsein per se schlecht ist, sondern darum, dass es für Männer besser wäre, nicht die Art von Mann sein zu müssen, die das Patriarchat vorgibt.

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