Jean Stafford: Die Berglöwin

Artikelnummer: 978-3-03820-072-7

Die achtjährige Molly und Ralph, ihr zehnjähriger Bruder, sind unzertrennlich. Gemeinsam setzen sie sich gegen die nervigen Routinen des Schulalltags zur Wehr, gegen ihre überkorrekte Mutter und die zimperlichen älteren Schwestern.

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Die achtjährige Molly und Ralph, ihr zehnjähriger Bruder, sind unzertrennlich. Gemeinsam setzen sie sich gegen die nervigen Routinen des Schulalltags zur Wehr, gegen ihre überkorrekte Mutter und die zimperlichen älteren Schwestern. Und vielleicht sogar gegen den Rest der Welt. Eines Sommers werden sie aus ihrem vornehmen Vorort von Los Angeles nach Colorado geschickt, wo ihr Onkel eine Ranch besitzt. Dort lernen die Kinder eine hinreißende neue Welt kennen - wild, schön und ungezähmt.

Als ihrer beider Kindheit zu Ende geht, träumt Molly vom Erwachsensein und davon, Schriftstellerin zu werden, während Ralph seine wachsende Männlichkeit verspürt. Kindliche Unschuld und drängende Jugend stürzen unausweichlich auf ein verheerendes Ende zu.

Autor*in / Hrsg.: Jean Stafford
Belletristik: Klassikerinnen historischer Roman
Details: Originaltitel: The Mountain Lion
Übersetzt von: Adelheid Dormagen/Jürgen Dormagen
Einbandart: Leinen
Umfang: 351 S.
Format (T/L/B): 3.4 x 19.8 x 12.5 cm
Gewicht: 431 g
Erscheinungsdatum: 28.01.2020
Leseprobe:
Rezension von Bärbel Gerdes auf AVIVA-Berlin:

Ein eigensinniges Mädchen, das Schriftstellerin werden möchte, die Entfremdung eines Geschwisterpaares und die wilde Bergwelt Colorados - genug Stoff für einen mitreißenden und psychologisch ausgefeilten Roman. Mit "Die Berglöwin" von Jean Stafford aus dem Jahr 1947 hebt der Dörlemann Verlag einen Schatz US-amerikanischer weiblicher Literatur.

It is one thing for women to become successful in their own times, it is another to ensure that their work is remembered after their death, schreibt Francesca Wade in ihrem Buch Square Haunting (2020).
Nur allzu oft geraten die Werke von Frauen, aber auch sie selbst, in Vergessenheit - wobei dieses geraten ein Euphemismus ist. Bücher werden nicht neu aufgelegt, die Namen der Schriftstellerinnen finden keine Erwähnung in Literaturlexika oder -sendungen.

Umso verdienstvoller ist es, wenn Verlage wie der AvivA Verlag, Persephone Press, Virago oder der Dörlemann Verlag aus Zürich diese Schätze heben und wieder zugänglich machen.
Schaut frau in die einschlägigen Kataloge, erkennt sie, dass Jean Stafford das letzte Mal Ende der 50ger, Anfang der 60ger Jahre des letzten Jahrhunderts ins Deutsche übersetzt wurde, übrigens auch in der Schweiz.

Zu entdecken gibt es also einerseits diesen 1947 zuerst erschienen Roman über ein Geschwisterpaar, das, zunächst symbiotisch eng, sich nach und nach voneinander entfremdet. Zu entdecken gibt es aber auch eine Schriftstellerin, die ein reiches Werk von Kurzgeschichten, Romanen und Rezensionen hinterlassen hat, die hoffentlich ebenfalls der Vergessenheit entrissen werden.

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