Johanna Holmström: Asphaltengel

Artikelnummer: 978-3-550-08057-9

Leilas finnische Mutter ist zum Islam konvertiert. Seitdem interessiert sie sich nur noch für die korrekte Auslegung des Korans. Sogar Familienfotos sind verboten. Leilas Vater kommt aus dem Maghreb und ist selbst Muslim - aber dieser Fanatismus ist ihm viel zu ..

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Klug, rebellisch und bei aller Dunkelheit durchdrungen von zartem Humor

Leilas finnische Mutter ist zum Islam konvertiert. Seitdem interessiert sie sich nur noch für die korrekte Auslegung des Korans. Sogar Familienfotos sind verboten. Leilas Vater kommt aus dem Maghreb und ist selbst Muslim - aber dieser Fanatismus ist ihm viel zu anstrengend. Und ihre große Schwester Samira ist längst vor dieser verrückten Familie geflohen. Alleine ist es schwer für Leila, zu Hause den Verstand nicht zu verlieren. Dann wird Samira eines Tages schwer verletzt am Fuß einer Treppe gefunden. Ist sie gefallen? Oder wurde sie gestoßen? Leila versucht herauszufinden, was mit ihrer Schwester passiert ist. Das Leben zwischen den Kulturen ist gefährlich, besonders für Mädchen. Aber Leila weigert sich, Opfer zu sein. Asphaltengel ist einer der beeindruckendsten und hinreißendsten Romane seit langem.


Autor*in / Hrsg.: Johanna Holmström
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Land im Fokus: Finnland
Religion: Islam
Weitere Informationen: Originaltitel: Asfaltsänglar
Übersetzt von: Wibke Kuhn 
Umfang: 400 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 3.3 x 20.5 x 13.5 cm
Gewicht: 524 g
Erscheinungsdatum: 12.09.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Laura Fricke auf AVIVA-Berlin:

Haram - Verboten, ist das einzige Wort das Leila von ihrer finnischen Mutter noch hört, seit diese zu einer orthodoxen Muslimin geworden ist. An ihrer Koranauslegung, die nicht einmal den Besitz von Kinderfotos erlaubt, zerbricht die Familie langsam. Dies ändert sich auch nicht, als Leilas große Schwester Samira heimlich aus der elterlichen Wohnung auszieht und kurz darauf einen Unfall hat.

Abwechselnd erzählen die 14-jährige Leila aus der Ich- und ihre große Schwester Samira ihre Geschichte aus der Erzählperspektive. Dabei beschreibt Leila hauptsächlich die Gegenwart, die Zeit nach dem Unfall ihrer Schwester: Wie ihr Leben verläuft, seit ihr Vater, selbst Muslim, aus der Wohnung auszog, weil er mit der beinahe fanatischen Koranauslegung seiner Frau nicht zurechtkam. Wie Leila die Schule schwänzt, um ihre im Koma liegende Schwester im Krankenhaus zu besuchen. Welchen Schikanen sie in der Schule ausgesetzt ist,, wie ihre beste Freundin sie vor der Klasse verleugnet und welche Diskriminierungen sie in der Alltagswelt wegen ihrer arabischen Abstammung erlebt. Dabei ist Leila stets die starke Persönlichkeit, die sich trotz der aus den Fugen geratenen Welt nie zum Opfer machen lässt.

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