Judith Holofernes: Du bellst vor dem falschen Baum

Artikelnummer: 978-3-608-50152-0

Tiere haben die Sängerin Judith Holofernes schon immer fasziniert: Grandiosere Komiker gibt es für sie nicht. Deren Ernsthaftigkeit, Grazie und Witz beschreibt sie nun auch in Gedichten. Mal albern, mal voll poetischem Überschwang, leichthändig und kratzbürstig-komisch erzählt Holofernes dabei mindestens genauso viel über Menschen.

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Das erste Buch von Sängerin und Songschreiberin Judith Holofernes

Tiere haben die Sängerin Judith Holofernes schon immer fasziniert: Grandiosere Komiker gibt es für sie nicht. Deren Ernsthaftigkeit, Grazie und Witz beschreibt sie nun auch in Gedichten. Mal albern, mal voll poetischem Überschwang, leichthändig und kratzbürstig-komisch erzählt Holofernes dabei mindestens genauso viel über Menschen.

Neben ihrem Solodebüt "Ein leichtes Schwert" überraschte Judith Holofernes ihre Fans 2014 mit ersten Tiergedichten auf ihrem Blog. Das hat eine bestechende innere Logik - schließlich versteckte sie schon in ihren Songtexten ständig Tiergedichte. Und sie weiß, wovon sie spricht: Immerhin wuchs sie mit bis zu sieben Tieren auf. Lemur, Faultier, Tuberkelhokko und Labradoodle - alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist, wird nun von ihr angedichtet. Die zunächst auf ihrem Blog erschienenen Gedichte und zahlreiche neue Texte werden nun in ein außergewöhnliches Buch ausgewildert, kongenial illustriert mit den ebenso schönen wie absurden Collagen der Künstlerin Vanessa Karré.


Autor*in / Hrsg.: Judith Holofernes
Illustrator*in: Vanessa Karré
Weitere Informationen: Umfang: 104 S., farbige Illustr., mit Ausklapptafeln
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.1 x 24.5 x 17.3 cm
Gewicht: 411 g
Erscheinungsdatum: 24.10.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von Clarissa Lempp auf Aviva-Berlin:

Die "Wir sind Helden"-Sängerin ist bekannt für wortwitzige Song-Texte. Sie schreibt aber auch Gedichte, über Tiere. Einige davon sind nun mit wunderbaren Illustrationen von Vanessa Karré erschienen.

Die Musikerin und Sängerin Judith Holofernes war bisher vor allem bekannt als Frontfrau der Band "Wir sind Helden". Auf ihrem Blog veröffentlichte sie aber seit einigen Jahren Gedichte und viele davon handeln von Tieren. Lemuren, Marabus, Hunde, das Gnu oder der Krill wurden bereits von ihr lyrisch betextet.

Gedichte über Tiere sind meist mit Humor verbunden. Ob Ernst Jandls "Ottos Mops" oder Robert Gernhardts lyrische Tierwelt und auch bei Judith Holofernes ist es so. Die nicht-menschlichen Mitwesen werden dabei gerne als Spiegel für ihre menschlichen Artgenossen eingesetzt. Der britische Philosoph John Berger ging der Frage "Warum sehen wir Tiere an?" bereits seit den 1970er Jahren auf den Grund und kam darauf, dass wir in ihnen unsere eigene schwindende Natur suchen und unsere Menschlichkeit zu finden hoffen. Auch Judith Holofernes benutzt die felligen und schuppigen Erdbewohner_innen nicht einfach als lustige Statist_innen, sondern wirft einen Blick darauf, wie die Beziehung zwischen Mensch und Tier entsteht.

"Der Vogel hier heißt Sekretär / Es sieht fast aus, als wär er wer/ Doch ist das nicht sehr Menschenblick/ der denkt: ein Tier im Anzug - schick?"

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