Judith Kuckart: Wünsche

Artikelnummer: 978-3-8321-9705-6

Silvester in einer kleinen Stadt: Vera geht schwimmen. Es ist ihr 46. Geburtstag, zu Hause warten wie jedes Jahr ihr Mann, ihr Sohn und ihre Freunde, um gemeinsam zu feiern. Da findet sie im Schwimmbad den Ausweis einer anderen Frau und haut ab...

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Silvester in einer kleinen Stadt: Vera geht schwimmen. Es ist ihr 46. Geburtstag, zu Hause warten wie jedes Jahr ihr Mann, ihr Sohn und ihre Freunde, um gemeinsam zu feiern. Da findet sie im Schwimmbad den Ausweis einer anderen Frau und haut ab. Nach London, wo sie sich mehr erhofft, als ihr bisheriges Leben ihr bieten konnte.

Am selben Tag feiert Friedrich Wünsche die Wiedereröffnung seines Warenhauses. Er hat es geerbt und hegt große Träume. Was wäre ein besserer Ort für Utopien als das 'Haus Wünsche'?

"Wünsche" erkundet, ob ein besseres Leben möglich wäre. Ob man nach dem Neuanfang ein anderer ist - oder nur um eine Lebenslüge leichter. Vera und die anderen Geburtstagsgäste, die sich einen Silvesterabend lang Sorgen um sie machen, erwartet ein Jahr voller Veränderung.

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Autor*in / Hrsg.: Judith Kuckart
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Weitere Informationen: Umfang: 300 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.8 x 21.2 x 14.4
Gewicht: 495 g
Erscheinungsdatum: 07.03.2013

~ LESEPROBE ~

'Man muss Judith Kuckart schon fast dafür bewundern, dass sie sich traut einen Roman in einer Mittelschichts-Einöde anzusiedeln. Doch sie kann von dieser Welt mit zärtlich-bösen Sätzen erzählen (.)(und) hat ihren Roman klug konstruiert (.)Es gelingt ihr, das Generalthema, die große Frauenfrage 'Wie sehe ich aus?' mit leichter Hand durch das ganze Buch zu führen.'
Der SPIEGEL

'Judith Kuckart ist eine angenehm zurückhaltende Erzählerin, deren reduzierter Gestus nur allzu gut zu der Stille und bisweilen trüben Stimmung einer Kleinstadt passt (ohne das der Ton dadurch selbst trübe würde). [.] Ein Roman wie ein nicht enden wollender Silvestermorgen.'
AZ

'Einen melancholischen Stoff - um das nie zu bewältigende Älterwerden und das unausweichliche Sterben geht es ja im Grunde - webt Judith Kuckarts Roman, aber sie unterlegt ihm einen leichtfüßigen Rhythmus. Aus den Divergenzen des Lebens formt sie eine Art Marionettentanz, in dem sich ihre Figuren immer wieder aufeinander zu und voneinander weg bewegen. Sich berühren und doch verpassen. Unverhohlen, lustvoll zieht die Autorin die Fäden, arrangiert Settings, stellt Bilder, probt Einstellungen.'
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

'Ein paar Träume fliegen hoch, andere sind längst zerplatzt, all das in einer deutschen Kleinstadt. Kann das spannend sein? Oh ja, wenn es so klug komponiert ist wie bei Judith Kuckart (.) ihre federnde, mutige Sprache hält das alles zusammen.'
STERN

'Präzise Wahrnehmungen und Gesten von großer Zärtlichkeit sind die Stärken des Romans.'
TAGESANZEIGER

'Judith Kuckart nimmt Lebenswünsche ernst. [.] Die ausgebildete Tänzerin Judith Kuckart schreibt tänzerisch leicht, wie hingetupft. Die Sehnsucht und Entschlossenheit, mit denen Vera ihren Weg sucht, sind deutlich zu spüren: ein Fall von ernsthafter Leichtigkeit.'
LITERATUREN

'Bewegende Story über einen Neuanfang.'
MAXI

'Kuckart ist ein schöner Roman übers Älterwerden gelungen.'
BZ AM SONNTAG

'Die Autorin schlüpft scheinbar federleicht in die Haut all dieser Figuren. Sie kann das Wichtige ganz leise sagen, das Gefühlvolle beiläufig in eine Sprache von zärtlicher Unerbittlichkeit [.] Kuckart ist ausgebildete Tänzerin, und auch ihre Prosa verströmt eine graziöse Kraft. Mit beiläufiger Virtuosität verwirbelt sie Gegenwart und Vergangenheit, Tristesse und Euphorie. Dabei meidet sei alle Lebenskrisen-Klischees und Ratgeber-Banalitäten. Die Figuren sind keine papiernen Behauptungen, sondern sie leben.'
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

'Judith Kuckart packt in diesem Roman ein heißes Eisen an, das noch nicht oft thematisiert wurde in der Literatur: das der Lebensperspektiven einer attraktiven Frau, die ihr Alter kommen sieht.'
NDR KULTUR

'Judith Kuckart erzählt von Träumen, Sehnsüchten und Wünschen [.] sie tastet mit ihrer Sprache die Oberflächen des Lebens genau ab und dabei eindrückliche und frische Bilder.'
KÖLNER STADTANZEIGER

'Ein Text von der Stange ist Judith Kuckarts Roman so wenig wie die Kleider, die im ,Haus Wünsche' hängen, Allerweltsware sind. Sein Schnittmuster ist raffiniert. Die Lektüre ein Genuss.'
DIE WELT

'Die Autorin erzählt die Geschichten dieser Menschen mit vielen bildstraken, bisweilen auch gewagt ambitionierten Metaphern. Sie setzt immer wieder Glanzlichter [.]'
FRANKFURTER RUNDSCHAU

'Mit dem nötigen Ernst und einer leichtfüßigen Lakonie zugleich, erzählt sie die Geschichte einer Frau, die vergessen hat, was das Wichtigste im Leben ist. Ein Roman voller Lebensklugheit, der beim Lesen süchtig macht.'
EMOTION

'Mir präzisem Blick.'
EMMA

'Ein feinsinnig geschriebenes Buch.'
NEUE PRESSE

'Der Roman ist außerordentlich dicht und fein gewoben, aufmerksam und durchlässig für unzählige Details, die ein weites Netz spannen. [.] Aus dem genauen Blick seiner Autorin und einer filigranen Erzählweise schöpft dieser Roman seine Lebendigkeit.'
NZZ AM SONNTAG

'Präzise Wahrnehmungen und Gesten sind die Stärke des Romans.'
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

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