Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (Hrsg.): Alltäglicher Ausnahmezustand. Institutioneller Rassismus in deutschen Strafverfolgungsbehörden

Artikelnummer: 978-3-942885-79-9

Seit einigen Jahren taucht der Begriff "Racial Profiling" immer häufiger in der öffentlichen Debatte auf. Zumeist wird darunter eine diskriminierende Kontrollpraxis der Polizei etwa in Zügen verstanden. Ausgeblendet bleiben jedoch die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Das Buch verbindet erstmals für den deutschen Kontext aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf Rassismus in Polizei und Justiz.

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Erstmals werden aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven in Bezug auf Rassismus in Polizei und Justiz verbunden.

Seit einigen Jahren taucht der Begriff "Racial Profiling" immer häufiger in der öffentlichen Debatte auf. Zumeist wird darunter eine diskriminierende Kontrollpraxis der Polizei etwa in Zügen verstanden. Ausgeblendet bleiben jedoch die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Das Buch verbindet erstmals für den deutschen Kontext aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf Rassismus in Polizei und Justiz. Es bezieht Position gegen eine verkürzte Debatte über "Racial Profilin". Die einzelnen Beiträge geben einen Einblick in die Arbeit der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), beleuchten Aspekte rassistischer Kriminalisierung und rufen zu Widerstand auf. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, aber auch Entwicklungen in Kanada und in Großbritannien werden einbezogen.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
politische Themen: Rassismus & kulturelle Hegemonie
Details: kritik_praxis 3
Umfang: 142 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1 x 20.5 x 14 cm
Gewicht: 181 g
Erscheinungsdatum: 01.10.2016

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