Karin Hostettler, Sophie Vögele (Hrsg.): Diesseits der imperialen Geschlechterordnung. (Post-)koloniale Reflexionen über den Westen

Artikelnummer: 978-3-8376-2343-7

Welche Konsequenzen hat die (post-)koloniale Kritik für die westlich geprägten Gender Studies? Wie sieht eine (post-)koloniale Intervention aus, die weiße Frauen und queere Individuen als westliche, hegemoniale Subjekte sichtbar macht ...

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Welche Konsequenzen hat die (post-)koloniale Kritik für die westlich geprägten Gender Studies? Wie sieht eine (post-)koloniale Intervention aus, die weiße Frauen und queere Individuen als westliche, hegemoniale Subjekte sichtbar macht, jedoch nicht ihre Abgrenzungen gegenüber Heteronormativität und patriarchalen Strukturen verdeckt?

Dieser Band versammelt Beiträge aus unterschiedlichen disziplinären Feldern und gibt einen breit gefächerten Einblick in Ansätze transformativer Kritik, die Geschlecht und Sexualität als westliche Konzeptionen aufdecken und herausfordern.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Sophie Vögele Karin Hostettler
Weitere Informationen: Postcolonial Studies 15
Umfang: 300 S.
Einband: Kartoniert
Format: 22,5 x 14,8 cm
Gewicht: 525 g
Erscheinungsdatum: 15.12.2013

~ LESEPROBE ~ 

Interview mit Karin Hostettler und Sophie Vögele:

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Es gibt wohl kaum Bücher, die die Welt nicht braucht - nur ist es manchmal nicht der richtige Zeitpunkt für ein Buch. Wir hoffen, mit unserem Buch einen guten Zeitpunkt erwischt zu haben und damit Menschen zu erreichen, die sich auf eine kritische, (post-)koloniale Auseinandersetzung mit der europäischen Geschlechterordnung und den Gender Studies einlassen mögen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch hinterfragt, was oftmals unbemerkt bleibt. Beispielsweise das koloniale Vermächtnis in der Altenpflege, Imperialismus innerhalb Europas, Kolonialismus und Subversion in der Kunst, oder Rassismus in der Psychoanalyse und im Feminismus. Es beleuchtet die Rolle der Kritik um ungestellte Fragen, um auch das Fragestellen selber in den Fokus zu rücken.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die Debatten um die Verschränkung verschiedener sozialer und symbolischer Differenzachsen gewinnen an Bedeutung und sind hochaktuell. Unser Fokus auf die europäische Geschlechterordnung liefert dazu einen wichtigen Beitrag.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit feministischen und (post )kolonial-interessierten Leser/-innen, die nach einer kritischen Lektüre des Buches nicht unbedingt mit uns einig sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:
Kritisch, feministisch, (post )kolonial - und spannend!

Quelle: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2343-7/diesseits-der-imperialen-geschlechterordnung

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