Karin Sagner (Hrsg.): Das Talent liegt in der Familie. Die Malerin Hélène de Beauvoir

Artikelnummer: 978-3-7774-2169-8

Ebenso kreativ und produktiv wie ihre berühmte Schwester Simone hat die Malerin Hélène de Beauvoir (1910-2001) ein facettenreiches OEuvre geschaffen.

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Ebenso kreativ und produktiv wie ihre berühmte Schwester Simone hat die Malerin Hélène de Beauvoir (1910-2001) ein facettenreiches OEuvre geschaffen. In ihren Grafiken und Gemälden vereint sie Abstraktion mit poetischer Figuration, kräftige Farbigkeit und expressives Schwarz-Weiß. Die Publikation erzählt reich illustriert ihren spannenden Lebensweg als Künstlerin der Moderne.

Autor*in / Hrsg.: Karin Sagner
Kunst: Bildende Kunst
Weitere Informationen: Umfang: 160 S., ca. 160 Abb. in Farbe
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.7 x 28.5 x 24.5 cm
Gewicht: 1.216 g 
Erscheinungsdatum: 18.04.2014

Rezension von Bärbel Gerdes auf AVIVA-Berlin:

Der großartige Bildband entführt in die Welt der Malerin, deren Leben und Werk darin grandios in Szene gesetzt werden. Nachdem sie deren Memoiren "Souvenirs - ich habe immer getan was ich wollte" ebenfalls im Jahr 2014 herausgegeben hat, stellt die Kunstwissenschaftlerin Karin Sagner in diesem Bildband den essayistischen Texten über das Leben de Beauvoirs ihr Werk zur Seite.

Die Entwicklung der Malerin vom gegenständlichen Zeichnen hin zu ihren charakteristischen kristallin zersplitterten Farbformen lässt sich so beeindruckend nachverfolgen.

Die 1910 in Paris geborene, um zwei Jahre jüngere Schwester der Schriftstellerin und Philosophin Simone de Beauvoir verfügte schon früh über mehrere Talente, weshalb eine eindeutige Entscheidung für ein bestimmtes Tätigkeitsfeld zunächst unklar blieb. Sie schrieb Texte und sie malte. Um sich einen eigenen Bereich zu schaffen, in dem sie nicht mit ihrer Schwester um Anerkennung konkurrieren musste, entschied sie sich für die Malerei. Dieses Ziel verfolgte sie radikal und unbeirrbar. Sie setzte durch, dass sie Zeichenunterricht erhielt, sie setzte durch, dass sie eine weiterbildende Kunstschule besuchen durfte, auch wenn in ihr der Schwerpunkt auf Dekoratives, auf dem der Unterricht für Frauen lag, "keinerlei Interesse, gar Abscheu" hervorrief.

1928 entdeckt sie in einer neu gegründeten Kunstschule den Holzschnitt, wechselt zur Radierung, um sich dann dem Kupferstich zuzuwenden, der für sie "eine Offenbarung war. Zudem wird sie in die Gebrauchsgraphik eingeführt, was ihr die Möglichkeit des Illustrierens von Büchern ermöglichen wird. Zeitlebens wird ihre beeindruckende Fähigkeit des Skizzierens wichtig für das Entwerfen ihrer Werke bleiben.

Sie lernt die Pariser Kunstszene kennen, erweitert ihre technischen Fähigkeiten und hat bereits 1936 ihre erste Einzelausstellung in Paris.
Um ihr Überleben zu sichern, tippt sie Manuskripte ihrer Schwester und Jean-Paul Sartres ab, mit dem sie eine tiefe Freundschaft verbindet. Durch ihn lernt sie auch Lionel de Roulet, seinen Schüler, kennen.

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