Kirsten Boie, Jan Birck: Bestimmt wird alles gut

Artikelnummer: 978-3-95470-134-6

Früher haben Rahaf und Hassan in der syrischen Stadt Homs gewohnt und es schön gehabt. Aber dann kamen immer öfter die Flugzeuge und man musste immerzu Angst haben. Da haben die Eltern beschlossen wegzugehen in ein anderes Land.
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Früher haben Rahaf und Hassan in der syrischen Stadt Homs gewohnt und es schön gehabt. Aber dann kamen immer öfter die Flugzeuge und man musste immerzu Angst haben. Da haben die Eltern beschlossen wegzugehen in ein anderes Land. Wie sie über Ägypten in einem viel zu kleinen Schiff nach Italien gereist sind und von dort weiter nach Deutschland - das alles hat sich Kirsten Boie von Rahaf und Hassan erzählen lassen und erzählt es uns weiter. Auch von einer schimpfenden Frau im Zug und einem freundlichen Schaffner. Und von Emma, die in der neuen Schule Rahafs Freundin wird.

Wir bringen diese bewegende Geschichte zweisprachig heraus, damit viele Flüchtlingskinder sie in ihrer Sprache lesen können. Außerdem hilft ein kleiner Sprachführer im Anhang beim Deutsch- und Arabisch-Lernen. Jan Bircks Bilder begleiten den knappen Text auf eindrückliche und warmherzige Weise. Ein schweres und brisantes Thema, eine wohltuende Geschichte, ein schönes Buch.

Autor*in / Hrsg.: Kirsten Boie
Illustrator*in: Jan Birck
Kinderbuch zu: Krieg und Gewalt Flucht und Migration
Details: Sprache: Dt/Arab
Übersetzt von: Mahmoud Hassanein
Umfang: 48 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1 x 19.2 x 15.6 cm
Gewicht: 218 g
Lesealter: 6+
Erscheinungsdatum: 22.01.2016

Rezension auf dem Blog feminist bookshelf:

Das Thema Flucht und Geflüchtete ist immer noch hochaktuell. Der Klett Kinderbuch hat sich diesem Thema jetzt auf meines Wissens nach einzigartige Weise gewidmet: Die bekannte Kinderbuch-Autorin Kirsten Boie hat den Text verfasst, der Illustrator Jan Birck hat gezeichnet. So weit, so üblich. Dann allerdings hat der Klett Kinderbuch-Verlag Mahmoud Hassanein engagiert - und das Buch zweisprachig (auf arabisch und deutsch) herausgebracht.

Zur Geschichte
Rahaf und Hassan wachsen in der syrischen Stadt Homs auf. Das Mädchen Rafah ist die Hauptprotagonistin in der Geschichte. Das Buch schildert, wie sie mit Patronenhülsen spielen und sich vor Bombern verstecken. Ein Leben in alltäglicher Angst.
Eines Tages beschließt der Vater, ein Arzt, das Land zu verlassen. Das Ziel: Deutschland.
Die Familie reist über Ägypten und das Mittelmeer nach Italien und dann weiter bis nach Deutschland. Die Reise wird ergreifend beschrieben: Der Egoismus der Schleuser_innen, die die Sachen der Menschen behalten, sie auf dem Schiff dursten und hungern lassen, eine Rassistin, die die Mutter beschimpft, die Kälte, die Angst, ein freundlicher Schaffner, das Heimweh der Kinder, die Ungewissheit.
Als die Kinder endlich mit ihrer Familie in der Erstaufnahmeeinrichtung unterkommen, macht sich zunächst Erleichterung breit. Aber dann kommen die neuen Probleme: der Umzug in Container, die Sprachbarriere in der neuen Schule und im Kontakt mit neuen Kindern, die wachsende Verzweiflung des Vaters, der in Deutschland nicht arbeiten darf.

Kritik
Kirsten Boie schafft es, die Geschichte ehrlich, aber kindgerecht zu erzählen.
Das Buch nimmt große und kleine Menschen auf eine einfühlsame Reise mit in einen Alltag, in den man sich nur schwer hineinversetzen kann und schafft es dabei, für ein sehr aktuelles Thema zu sensibilisieren. Die vierseitige Übersetzungshilfe am Ende des Buches schafft dabei eine ganz pragmatische Sprachbrücke, die auch für die Arbeit mit sprachlich heterogenen Gruppen geeignet ist. Insgesamt bietet die Geschichte für Kinder einen Einblick in ein Thema, das nur schwer zu begreifen ist. Dennoch schafft Kirsten Boie Protagonist_innen, mit denen man sich identifiziert und mit denen man automatisch mitfühlt.
Ich wünsche mir, dass das Buch zukünftig auch auf Deutsch-Kurdisch und vielleicht weiteren Sprachen herausgebracht wird.

» zur Rezension auf www.feministbookshelf.com


Rezension bei kidsbestbooks:

Dies ist die wahre Geschichte von Rahaf und die Suche nach Frieden und einem Zuhause!

Als Rahaf und Hassan in der syrischen Stadt Homs zusammen mit ihren Verwandten in einem Haus wohnen, ist alles schön. Bis immer öfter die Flugzeuge kommen und Bomben abwerfen, und alle Menschen immerzu Angst haben. Rahafs und Hassans Eltern fliehen, um ihren Kindern ein sicheres Leben in einem anderen Land zu bieten. Auf ihrer Reise über das Meer in einem viel zu kleinen Schiff nach Italien verliert Rahafs Familie ihr Geld und all ihre Papiere. Nur mit dem wenigen Geld, was Rahafs Vater gerettet hat, fahren sie weiter nach Deutschland.

Sie begegnen unfreundlichen und freundlichen Menschen. Für alle ist das neue Leben in den Übergangsheimen schwer, auch wenn sie nun genug zu essen haben. Rahafs Papa möchte gern wieder als Arzt arbeiten, aber ohne die Papiere und die Sprache zu beherrschen, ist es schwierig. Rahaf hat jedoch großes Glück, denn sie lernt Emma kennen, die in der neuen Schule Rahafs Freundin wird und ihr hilft.

» zur Rezension auf kidsbestbooks.com

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