Kristina Aamand: Wenn Worte meine Waffe wären

Artikelnummer: 978-3-7915-0098-0

Hochaktueller Coming-of-Age-Roman über die Konflikte junger Muslima in der westlichen Welt, sprachlich brillant erzählt und angereichert mit collagehaften Bildern der Protagonisten.
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Deine Worte verändern die Welt!

Als einzige Muslima in ihrer Schule hat Sheherazade viel einzustecken, und seit ihrer Flucht nach Dänemark wird ihre Mutter zunehmend religiöser. Sie hat feste Pläne für die Zukunft ihrer Tochter. Als dann ihr Vater, der immer noch unter den Schrecken des Krieges leidet, ins Krankenhaus muss, weiß Sheherazade nicht mehr weiter. Das einzige, was hilft, sind ihre Texte, die sie kunstvoll-provokativ mit Bildern verwebt. Niemals würde sie diese jemandem zeigen. Bis sie sich verliebt. Und ihre Worte plötzlich Kraft haben.

Hochaktueller Coming-of-Age-Roman über die Konflikte junger Muslima in der westlichen Welt, sprachlich brillant erzählt und angereichert mit collagehaften Bildern der Protagonisten.


Autor*in / Hrsg.: Kristina Aamand
Jugendbuch zu: Rassismus & Diskriminierung Erwachsenwerden Mobbing & Ausgrenzung Verliebt sein & Beziehungen
Details: Originaltitel: For enden af din pegefinger
Illustriert von: Sune Ehlers
Übersetzt von: Ulrike Brauns
Umfang: 288 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 2.7 x 20.7 x 14.2 cm
Gewicht: 428 g
Lesealter: 12+
Erscheinungsdatum: 20.08.2018
Rezension bei kidsbestbooks:

Als einzige Muslima in ihrer Klasse hat Sheherazade viel einzustecken. Seit ihrer Flucht nach Dänemark wird ihre Mutter zunehmend religiöser und hat feste Pläne für die Zukunft ihrer Tochter. Sheherazade soll studieren, heiraten und viele Kinder zur Welt bringen. Ihr Vater, der immer noch unter den Schrecken des Krieges leidet und zunehmend aggressiver wird, kommt nach einer Herzattacke ins Krankenhaus. Als Sheherazade im Krankenhaus die weltoffene Thea kennenlernt, ist diese für sie bald mehr als eine Gesprächspartnerin. Aber wie soll Sheherazade ihren Eltern gestehen, dass sie in ein Mädchen verliebt ist?

Als Sohane, ein muslimisches Mädchen aus ihrer Nachbarschaft, aus Kummer Selbstmord begeht und ihre Familie und Bekannte alles nur als ein bedauerliches Versehen, bedingt durch die Einnahme falscher Tabletten, bezeichnen, wird Sheherazade wütend. Bei dem Versuch über Sohanes Selbstmord zu sprechen, wird sie sogar von ihrer eigenen Mutter verstoßen. Thea gibt ihr Halt, und wider Erwarten findet Sheherazade in ihrem Vater einen verständnisvollen Zuhörer. Als Sheherazade bei einer Lesung ihre Texte vorträgt, die sie kunstvoll-provokativ mit Bildern verwebt hat, merkt sie, dass ihre Worte plötzlich Kraft haben.

In diesem mitreißenden Buch geht es um die Konflikte junger Muslima in der westlichen Welt. Sheherazade trägt zwar den Namen einer Märchengestalt, ist aber anders als ihre Namensvetterin nicht gewillt, sich den Ansprüchen und Moralvorstellungen ihrer muslimischen Gemeinschaft zu beugen. Auf der Suche nach Wahrheit und einem selbstbestimmten Leben wird sie aus ihrer Lebensgemeinschaft verstoßen. Eindrucksvoll und realistisch wird hier eine Welt vorgestellt, die uns immer wieder zeigt, wie schwer es den Menschen immer noch fällt, offen, tolerant und neugierig gegenüber anderen Menschen und Kulturen zu sein.

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