Lauren Child: Bleibt der jetzt für immer?

Artikelnummer: 978-3-446-25297-4

Eben noch Einzelkind und plötzlich großer Bruder! In diesem außergewöhnlich illustrierten Bilderbuch muss sich Elmore erst mal daran gewöhnen, Geschwister zu haben.
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Eben noch Einzelkind und plötzlich großer Bruder! In diesem außergewöhnlich illustrierten Bilderbuch muss sich Elmore erst mal daran gewöhnen, Geschwister zu haben.

Elmore ist das glücklichste Kind auf der Welt. Er hat sein eigenes Kinderzimmer, seine eigenen Spielsachen und ein ganzes Glas Jelly Beans für sich allein. Seine Eltern finden, er sei das liebenswerteste Kind, das es gibt. Bis zur Geburt von Albert, den Mama und Papa scheinbar genauso oder vielleicht sogar noch lieber haben. Das Baby bringt Elmores Zimmer in Unordnung und quengelt so lange, bis er seine Lieblingsfernsehsendung ausmachen muss. Elmore kann nicht begreifen, was gut daran sein soll, ein Geschwisterchen zu haben. Es sei denn, man kann seine Sorgen mit ihm teilen - es müssen ja nicht gleich die Jelly Beans sein.

Ideal zum Vorlesen für Kinder, die Geschwister bekommen oder schon haben.

Leseprobe


Illustrator*in: Lauren Child
Kinderbuch zu: Kinder of Color Geschwister
Details: Originaltitel: The New Small Person
Übersetzt von: Saskia Heintz 
Umfang: 32 S., durchgehend farbig illustriert
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 1.1 x 28.2 x 25.6 cm
Gewicht: 484 g
Lesealter: 3+
Erscheinungsdatum: 26.09.2016

~ LESEPROBE ~

"Lauren Child macht tolle Collagen, sie kombiniert grafische Zeichnungen mit Fotos von Stoffen, von Wollstoffen, von Webstoffen und das wirkt ganz sinnlich, ganz echt. Dazu malt sie große, flächige Gesichter von dunkelhäutigen Kindern und die macht sie eben mit sehr wenigen Strichen und sehr expressiv. Dass diese Kinder schwarz sind, ist aber überhaupt kein Thema und ich finde diese Beiläufigkeit wirklich gut." Julia Riedhammer, Kulturradio Rundfunk Berlin-Brandenburg, 08.11.16

"Toll für alle großen Brüder und Schwestern in spe." Beate Schräder, Yango Medien, 04.11.16

"Äußerst witzig und mit viel Feingefühl. ... Wie immer sind die Figuren sehr schwungvoll in Szene gesetzt und überzeugen durch die vielsagende Mimik und Gestik. Der in unterschiedlicher Typographie ins Bild transportierte Text liefert den passenden Rahmen dazu." Martina Koler, martina-koler.com, provinz.bz.it, biblio.at, 01.12.16

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3 von 5 Fernsehen im Kinderzimmer?

Habe das Buch zur Vorbereitung für K1 auf die Geburt von K2 geholt und fand es gut, dass in dem Buch einfach Schwarze Kinder vorkommen ohne zu thematisieren, dass sie da sind. Allerdings ist es auch hier so, dass der jüngere Bruder erst die Gunst des Älteren erreicht, als er ihm bei einem bösen Traum beisteht. Ist ja sonst ein klassischer Trick der Geschichten, indem auch sog. nicht-normale Kinder Akzeptanz erreichen. Fänds gut, davon mal weg zu kommen.

Abgesehen davon finde ich den Transfer auf den Alltag von Kindern, zumindest wie ich ihn mir wünschen würde, etwas schwierig: Die Kinder haben einen eigenen Fernseher im Zimmer.Für die Übersetzung hätte ich es auch praktishc gefunden Jelly-Beans in Gummibärchen zu übersetzen.
Auch von der Erzählung finde ich den Humor im Kontext des Buches schwer nachzuvollziehen. Vielleicht mit älteren Kindern...5-7?

Vlt. bewährt sich das Buch noch später, wenn es mehr Nutzungskonflikte über Jelly-Beans und Super-Held_innenkostüme gibt, derzeit wird es eher gemieden.

., 29.11.2019
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