Linda Scott: Das weibliche Kapital

Artikelnummer: 978-3-446-26780-0

Die Ungleichheit zwischen Arm und Reich gehört zu den drängendsten Problemen der internationalen Politik. Die Suche nach Lösungen wird stetig intensiviert - und hat doch einen blinden Fleck: die Rolle der Frauen.

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Gleichberechtigung ist kein Luxusprojekt, sondern Grundlage unseres Wohlstandes - die Pflichtlektüre zum wirtschaftlichen Potential der Frauen

Die Ungleichheit zwischen Arm und Reich gehört zu den drängendsten Problemen der internationalen Politik. Die Suche nach Lösungen wird stetig intensiviert - und hat doch einen blinden Fleck: die Rolle der Frauen.
"Das weibliche Kapital" liefert die wissenschaftlichen Grundlagen für den entscheidenden nächsten Schritt. Anhand eigener Forschung, empirisch belegt und mit zahlreichen Fallbeispielen, zeigt Linda Scott, dass die Gleichstellung der Geschlechter kein Luxusprojekt des reichen Westens ist, sondern der aussichtsreichste Schlüssel zur Armutsbekämpfung. Damit schließt sie eine Lücke, die die großen Entwürfe von Thomas Piketty und Jeffrey Sachs in den vergangenen Jahren offen gelassen haben.

Linda Scott hat mit Das weibliche Kapital ihr Lebenswerk vorgelegt. Die emeritierte Professorin für Entrepreneurship und Innovation an der Universität Oxford ist für ihre jahrzehntelange Forschung zur wirtschaftlichen Rolle der Frauen - der XX-Ökonomie - rund um den Globus vom Prospect Magazine zweimal unter die Top 25 of Global Thinkers gewählt worden.

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Das weibliche Kapital

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Autor*in / Hrsg.: Linda Scott
politische Themen: Prekarisierung Politik und Demokratie Reproduktion & Care Arbeit feministische Ökonomie anders wirtschaften Kapitalismuskritik
Details: Originaltitel: The Double X Economy
Übersetzt von: Stephanie Singh
Einbandart: gebunden
Umfang: 416 S., mit zahlreichen Abbildungen
Format (T/L/B): 3.5 x 22.1 x 15.2 cm
Gewicht: 599 g
Erscheinungsdatum: 21.09.2020
Rezension von Brigitte Leyh auf dem Blog bzw-weiterdenken:

Auf Linda Scotts Buch "Das weibliche Kapital" wurde ich durch einen ganzseitigen ZEIT-Artikel mit dem Titel "Frauen sind die größte Unterschicht der Welt" (Nr. 40, 24.9.20) neugierig. Daraufhin habe ich mir das Buch gekauft, es ist wie eine feministische Offenbarung. Scott entlarvt die männerdominierte Ökonomie, die die wirtschaftlichen Leistungen der Frauen unterschlägt bzw. ignoriert, als Wurzel des wirtschaftlichen Übels der Welt. Dieses Übel kann nur beseitigt werden, wenn die Unterdrückung der Frauen abgeschafft wird. Scott untermauert ihre These, dass Wohlstand einer Gesellschaft nur mit Gleichberechtigung geht, mit zahlreichen Untersuchungen und Statistiken.

Wie kommt die emeritierte Oxford-Professorin für Ökonomie zu dieser Behauptung? Der Klappentext besagt: "Für ihre jahrzehntelange Forschung zur wirtschaftlichen Rolle rund um den Globus wurde sie vom Prospect Magazine zweimal unter die Top 25 der Global Thinkers gewählt. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit berät sie UN-Panels, Think Tanks und international tätige Unternehmen."

Linda Scott weiß also, wovon sie spricht, und sie argumentiert mit ihren Erfahrungen in der Dritten Welt, die sie mit dem speziellen Blick auf die weibliche Bevölkerung bereist hat. Daher hat sie nur scheinbar Banales herausgefunden, dass es nämlich einen wichtigen Zusammenhang gibt zwischen dem Schulbesuch, also der Bildung von Mädchen, dem Menstruationstabu und dem Fehlen von Monatsbinden.

Scotts Hauptaugenmerk aber gilt, wie der Titel schon sagt, der Ökonomie: Frauen produzieren fast die Hälfte aller landwirtschaftlichen Produkte weltweit, haben aber in vielen Ländern oft weder Grundbesitz noch die Verfügungsgewalt über die Erträge, die sie an die Männer übergeben müssen. Die kleineren Beträge, die sie behalten dürfen, taugen nicht zum Kauf besserer Geräte, zur Erhöhung der Produktivität. Ihre eingeschränkte Bewegungsfreiheit und Verbote gegen Frauen im Handel bremsen sie aus. Oft sind Frauen allein verantwortlich für die Versorgung ihrer Familie, während viele Männer laut Scott ihre Einkünfte für sich selbst, für Alkohol und Vergnügungen verwenden.

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