Lore Maria Peschel-Gutzeit: Selbstverständlich gleichberechtigt. Eine autobiographische Zeitgeschichte

Artikelnummer: 978-3-455-50248-0

Alleinerziehende Mutter von drei Kindern, erfolgreiche Karriere als Juristin und in der Politik: für Lore Maria Peschel-Gutzeit kein Widerspruch - und sie hat auch noch Spaß dabei. Ihr Lebensthema ist die Gerechtigkeit, ihr Ziel die Gleichberechtigung, ihre Leidenschaft sind schnelle Autos...

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Alleinerziehende Mutter von drei Kindern, erfolgreiche Karriere als Juristin und in der Politik: für Lore Maria Peschel-Gutzeit kein Widerspruch - und sie hat auch noch Spaß dabei. Ihr Lebensthema ist die Gerechtigkeit, ihr Ziel die Gleichberechtigung, ihre Leidenschaft sind schnelle Autos. Eine autobiographische Zeitgeschichte.

Nie hatten Frauen so viele Rechte wie heute - und doch ist der Weg zur Gleichberechtigung noch immer lang. Die Emanzipation ist auf dem besten Wege, eine Rolle rückwärts zu machen. Lore Maria Peschel-Gutzeit beunruhigt das. Das Erreichen der Gleichberechtigung sei vor allem eine Erziehungsfrage - Frauen müssten lernen, Konflikte auszustragen und Macht anzustreben. Wie das geht, hat die Juristin in ihrer langen Berufskarriere oft genug unter Beweis gestellt. Immer wieder war sie Pionierin, übernahm Aufgaben als erste Frau. Nun gibt sie Einblick in ihren reichen Erfahrungsschatz und berichtet, wie gut es sich anfühlen kann als mächtige Frau unter Männern. Ein Aufruf, aktive Gleichberechtigung zu wagen.


~ LESEPROBE ~

Autor*in / Hrsg.: Lore Maria Peschel-Gutzeit
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Biografien von/über: Juristinnen Politikerinnen
Details: Einband: Gebunden 
Umfang: 304 S.
Format (T/L/B): 3 x 21 x 13.5 cm
Gewicht: 465 g
Erscheinungsdatum: 04.10.2012

Rezension von Ines Weber auf pw-portal:

Schon vielfach ist in den Medien die Begegnung zwischen Lore Maria Peschel-Gutzeit, damals Richterin in Hamburg, und Manfred Engelschall, damals Vorsitzender der für Presserecht zuständigen Kammer am Hamburger Landgericht, aufgegriffen worden: Peschel-Gutzeit wollte in die Pressekammer wechseln, hörte aber, dass der Vorsitzende keine Frauen aufnimmt. Statt sich damit abzufinden oder empört zu reagieren, wählte Peschel-Gutzeit einen viel klügeren Weg. Sie klopfte unvermittelt an die Tür von Engelschall und sagte: "Ich habe gehört, Herr Engelschall, Sie möchten an Ihrer Kammer gern eine Frau haben. Ihnen kann geholfen werden!" (10) Peschel-Gutzeit war maßgeblich daran beteiligt, dass Beamtinnen aus familiären Gründen in Teilzeit arbeiten können, sie setzte sich als Mitglied der Verfassungskommission für die staatliche Förderung der Gleichberechtigung ein und kämpfte an der Seite von Alice Schwarzer gegen pornografische Darstellungen auf den Titelseiten des Magazins Stern.

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