Luc Jochimsen: Die Verteidigung der Träume. Autobiographie

Artikelnummer: 978-3-351-03281-4

Luc Jochimsen, die unbequeme Journalistin, Panorama-Moderatorin, HR-Chefin und Kulturpolitikerin, zieht die Bilanz eines ganz und gar ungewöhnlichen Lebens.

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Luc Jochimsen, die unbequeme Journalistin, Panorama-Moderatorin, HR-Chefin und Kulturpolitikerin, zieht die Bilanz eines ganz und gar ungewöhnlichen Lebens.

Ihre Autobiographie schildert den Weg einer stets unangepassten Frau, die ihren Traum von einem gerechten und guten Leben für alle stets verteidigte.

Sie war überall die erste Frau: als Fernsehjournalistin, in der Panorama-Redaktion, in der Chefredaktion des Hessischen Rundfunks. In der Nachkriegsmännerwelt des Journalismus setzte sie sich mit ihrer unbequemen linken Haltung, die immer die Schwachen der Gesellschaft stützte, durch und wurde zu einer der bekanntesten Journalistinnen Deutschlands. Von 2005 bis 2013 saß sie für die Linkspartei/PDS im Deutschen Bundestag und machte auch dort mit streitbaren Aktionen von sich reden. Ihre Autobiographie schildert das Leben einer stets unangepassten Frau, die ihren Traum von einem gerechten und guten Leben für alle stets verteidigte.


Autor*in / Hrsg.: Luc Jochimsen
Biografien von/über: Journalistinnen
Zeitepoche: 20. und 21. Jh.
Weitere Informationen: Umfang: 400 S., 17 s/w Fotos
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.3 x 22 x 13.5 cm
Gewicht: 542 g
Erscheinungsdatum: 12.09.2014

~ LESEPROBE ~

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Die Fernsehjournalistin und ehemalige Abgeordnete der Linkspartei blickt auf ein bewegtes Leben zurück. In ihrer Autobiographie erzählt die 78-Jährige von großen Träumen und kleinen Niederlagen.

"Träume zählen", hatte ihr Vater immer gesagt - damals, als Luc Jochimsen noch ein Kind war und mit ihren Eltern flieht. Vor dem Krieg, den Drohungen der Nazis gegenüber dem Vater, dem Nicht-Parteimitglied, und dessen Sorge, doch noch ins Militär eingezogen zu werden. In diesen Jahren erfährt das Mädchen nicht nur die Bedeutung des ungarischen Wortes mutzikam, mein Liebling, von dessen Zärtlichkeit sie noch Jahre zehren wird. Sie lernt auch, was es heißt, für die eigenen Träume einzustehen. Und sei es, wie damals, nur ein einsames, altes Pferd, das zwischen all den Kriegswirren allabendlich im Stall auf sie wartet - das Luc Jochimsen hegt und pflegt und mit dem sie sich an weit entfernte Orte fantasiert. Träume zählen.

Kriegsschauplätze

Budapest, Wien, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt am Main, quer durch Europa verschlägt es Luc Jochimsen auf der Flucht mit ihren Eltern. Damals - es muss wohl 1939 gewesen sein, die kleine Luc ist gerade drei Jahre alt - lernt sie ein neues Wort: Krieg. Es ist Krieg. Wie nah ihr der noch kommen wird, erfährt sie nur wenig später, als sie beim Spielen im Garten von Bombensplittern getroffen wird und nur mit Glück überlegt.
Zeit ihres Lebens wird sich Luc Jochimsen für den Frieden einsetzen, als kulturpolitische Sprecherin der Linkspartei, als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin und schließlich auch im September 2009, als sie bei der Einweihung des Ehrenmals der Bundeswehr einen Schal mit der Aufschrift trägt: "Jetzt erst recht. Raus aus diesem Krieg." Luc Jochimsen wird zu einer der schärfsten KritikerInnen des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.

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