Luise Berg-Ehlers: Klug, rebellisch, emanzipiert. Lehrerinnen mit Weitblick

Artikelnummer: 978-3-458-36263-0

Geistreich, klug und aus eigener Erfahrung erzählt Luise Berg-Ehlers die Geschichte der Lehrerinnen, die untrennbar verbunden ist mit der von Emanzipation, Frauenbildung, Freiheit und Unabhängigkeit.

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Geistreich, klug und aus eigener Erfahrung erzählt Luise Berg-Ehlers die Geschichte der Lehrerinnen, die untrennbar verbunden ist mit der von Emanzipation, Frauenbildung, Freiheit und Unabhängigkeit. Der Weg von der Gouvernante zu einer mit allen Rechten und Pflichten ausgestatteten Lehrerin im 19. und 20. Jahrhundert war mühsam und steinig. Kein anderer weiblicher Beruf hat dermaßen zu Häme provoziert wie dieser. Dabei waren es die Lehrerinnen, die mit ihren Visionen und kämpferischen Ambitionen dafür eintraten, dass Mädchen Zugang zur Bildung bekamen, das Abitur machen und schließlich studieren durften. Aber nicht nur das, sie entwickelten auch neue Erziehungskonzepte, die statt bedingungslosen Gehorsam "das glückliche Kind" in den Mittelpunkt rückten. Nicht alles ist dabei gelungen, aber es ist höchste Zeit, die Lebensleistung dieser klugen, rebellischen und emanzipierten Frauen zu würdigen.

"Ein flott zu lesendes, unterhaltsames, historisch und literarisch eindrucksvoll unterlegtes Buch." Frankfurter Allgemeine Zeitung

Autor*in / Hrsg.: Luise Berg-Ehlers
Zeitepoche(n): 20. und 21. Jh. 18. und 19. Jh.
Details: Insel TB Bd. 463
Umfang: 160 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.2 x 21 x 14.2 cm
Gewicht: 298 g
Erscheinungsdatum: 07.08.2017

Rezension von Sharon Adler auf Aviva-Berlin:

Mit welchem bürokratischen und persönlichen Hindernissen die Frauen zu kämpfen hatten, die sich diesen Beruf zu ihrer Berufung erkoren hatten, erzählt der im Elisabeth Sandmann Verlag erschienene Band anhand von ausgewählten Beispielen mutiger Lehrerinnen unterschiedlicher Epochen.

So war die Gouvernante für die Erziehung der Mädchen bestimmt, während der Hauslehrer für die der Jungen zuständig war. Der Weg von der Gouvernante zur einer mit allen Rechten und Pflichten ausgestatteten Lehrerin war mühsam und steinig. Kaum ein anderer weiblicher Beruf hat vor allem die Männer dermaßen zu Häme provoziert wie dieser. Dabei waren es die Lehrerinnen, die mit ihrem geradezu missionarischen Eifer, ihren pädagogischen Visionen und auch kämpferischen Ambitionen dafür eintraten, dass Mädchen Zugang zur Bildung bekamen, das Abitur machen und schließlich studieren durften. Darüber hinaus entwickelten sie neue Erziehungskonzepte, die sich vom bedingungslosem Gehorsam unterschieden und "das glückliche Kind" sowie gewaltlose Erziehung in den Mittelpunkt rückten.

"Das Leben anzuregen - und es sich dann frei entwickeln lassen - hierin liegt die erste Aufgabe des Erziehers." (Maria Montessori)

Luise Berg-Ehlers würdigt in ihrem Buch die Leistungen dieser Frauen und stellt auch die Steine in deren Weg plastisch dar. Die Autorin greift dabei aus eigenen Erfahrungen zurück: 25 Jahre lang war sie Leiterin eines Gymnasiums in Bochum und bei ihrer Verabschiedung aus dem Schuldienst wurde sie zur "Ehrenschulleiterin der Graf-Engelbert-Schule" ernannt. Ihre Erkenntnis Lehrer wirken ein Leben lang nach" hat sie auch in ihr Buch einfließen lassen.

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