Magda Albrecht: Fa(t)shionista. Rund und glücklich durchs Leben

Artikelnummer: 978-3-86493-053-9

Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht.

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Wir müssen unser Schönheitsideal ausdehnen!

Diäten bringen nichts außer schlechter Laune!

Ein Buch nicht nur für selbstbewusste Frauen mit ausgeprägter Körpermitte.

Fa(t)shionista!

Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen - außer schlechter Laune.


Autor*in / Hrsg.: Magda Albrecht
Details: Originaltitel: Nicht ohne meine Wampe
Umfang: 336 S.
Einband: Paperback
Format (T/L/B): 3 x 20.8 x 13.5 cm
Gewicht: 402 g
Erscheinungsdatum: 02.01.2018

~ LESEPROBE ~

Rezension von Ahima Beerlage auf AVIVA-Berlin:

"Mein Fett ist politisch" bringt es die Aktivistin, Journalistin und Bloggerin auf den Punkt. Im Blog "Mädchenmannschaft" meldet sie sich scharfzüngig und klar zu Fatshaming und fetter Selbstbestimmung zu Wort, hält Vorträge und gibt Workshops zu Queer-Feminismus und Körpernormen. Für AVIVA-Berlin hat sie 2015 die Studie bzw. das Buch von Eva Barlösius - "Dicksein. Wenn der Körper das Verhältnis zur Gesellschaft bestimmt" rezensiert. Jetzt durchleuchtet sie in ihrem Buch neben eigenen Erfahrungen auch Diätmythen, Gesundheitszwänge und Modewüsten, die den Alltag von Dicken verdüstern und bietet fette Lebenslust als Gegenrezept.

Ach du dickes Kind

´Fall nicht runter, sonst gibt es einen Fettfleck´ musste ich mir anhören, als ich im Sportunterricht eine Treppe hinaufgeklettert bin. Ich war 10 und kugelrund. Bis heute hat sich diese kleine Nebenbemerkung bei mir eingebrannt und damals dazu animiert, eine Sportkarriere zu starten. Ähnliche Erfahrungen hat Magda Albrecht als Kind gemacht. Darüber berichtet sie in ihrem ersten Kapitel "Das dicke Erwachen". Schon als Mädchen mag sie sich nicht gern im Spiegel betrachten. "Ich lebte so sehr in der Traumvorstellung eines schlanken Ichs, dass ich manchmal völlig vergaß, im Hier und Jetzt zu leben."

Wie so viele Mädchen, versucht sie, sich dem Schönheitsideal "schlank" anzupassen und probiert diverse Diäten aus - mit großen Gewichtsschwankungen. Doch was ist überhaupt dick? Gibt es Masse und Gewichte? Magda Albrecht folgt eher der Definition der Psychotherapeutin und Autorin Dr. Charlotte Cooper, die Erfahrungen, die Menschen machen, zum Indikator erklärt. Denn "Ob man dünn, dick oder fett wahrgenommen wird, kann sich je nach Religion, Klassenzugehörigkeit, Kultur oder Generation unterscheiden. Und die eigenen Erfahrungen haben maßgeblich mit der Umwelt zu tun, in der man aufwächst, sie beeinflussen den Blick auf den eigenen und auf andere Körper."

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