Maike Stein: Wir sind unsichtbar

Artikelnummer: 978-3-8415-0309-1

Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr - echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis verbergen.

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Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr - echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis verbergen. Wovor fürchtet sie sich so sehr? Sie kribbelt wunderbar. Sie lässt den Himmel noch blauer aussehen. Sie gibt einem das Gefühl, Berge versetzen zu können - die erste Liebe! Und Valeska könnte ganze Gebirge verrücken! Nicht so Inken, ihre neue feste Freundin. Nicht mal einen kleinen Stein möchte sie ins Rollen bringen, denn niemand soll wissen, dass Inken lesbisch ist. Ihre Liebe soll unsichtbar bleiben. Um Inken zuliebe die Beziehung geheim zu halten, verstrickt sich Valeska immer mehr in Lügen, bis sie eine Entscheidung treffen muss: für oder gegen Inken.

Autor*in / Hrsg.: Maike Stein
Jugendbuch zu: anti-heteronormatives Begehren
Weitere Informationen: Oetinger TB 0309
Umfang: 192 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.8 x 19 x 12.5 cm
Gewicht: 196 g 
Lesealter: 12+
Erscheinungsdatum: 01.12.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension von cheshirekitty auf lizzy.net:

Die bläulichen Abbilder zweier Mädchen, durch die die Silhouette Berlins scheint. Gelber Hintergrund. Durch den oberen Teil des Bildes, über und hinter den blassgelben Lettern "Wir sind unsichtbar" flattern Vögel. Ein bisschen malerisch, ein bisschen melancholisch, vorsichtig - das ist das Cover zu Meike Steins Jugendroman, den man sich auf jeden Fall merken sollte.

Liebe und Hass, Akzeptanz und Ausgrenzung, wie nah dies beieinander liegt, wird kaum so deutlich dargestellt. Erzählt aus gleich drei verschiedenen Perspektiven, ermöglicht die Autorin dem Leser ein umfassendes Bild der Geschichte, so steht einem die Haupterzählform des Romans zur Verfügung, eine klassische Ich-Form, aus Sicht der 16-jährigen Valeska, genannt Leska.

Leska ist lesbisch und das wissen nicht nur ihre Familie und Freunde, sondern auch ihre Klassenkameraden. Über ihr Leben mit dem Coming-out führt sie einen Blog, dessen Einträge, die innerhalb der Erzählspanne des Buches liegen, dem Leser ebenfalls zur Verfügung stehen und ihre Gedanken prima ergänzen. Zudem finden sich aber am Ende vieler Kapitel noch Bruchstücke eines anderen Lebens, Zeilen, in denen Angst und Schmerz unglaublich greifbar werden. Lange wird man hier im Ungewissen gehalten, wer hier eigentlich spricht, jedoch liegt die Vermutung von Beginn an nahe, dass es sich um Inken handelt.

» zur Rezension auf lizzy-net.de

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