Majgull Axelsson: Ich heiße nicht Miriam

Artikelnummer: 978-3-471-35128-4

An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: 'Ich heiße nicht Miriam.' Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählt sie davon, wie sie als Roma unter den Nazis lebte, im KZ war und als vermeintliche Jüdin nach Schweden kam.

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Die große schwedische Erzählerin mit einem aufwühlenden Roman

An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: 'Ich heiße nicht Miriam.' Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählt sie davon, wie sie als Roma unter den Nazis lebte, im KZ war und als vermeintliche Jüdin nach Schweden kam.

'Groß und dramatisch.'
Aftonbladet

'Majgull Axelsson ist eine Meisterin der Psychologie. Sie hat einen sehr genauen Blick auf Klassenunterschiede und Unterdrückung.'
Sveriges Radio


Autor*in / Hrsg.: Majgull Axelsson
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Land im Fokus: Schweden
weitere Themen: Romni Frauen
Weitere Informationen: Originaltitel: Jag heter inte Miriam
Übersetzt von: Christel Hildebrandt
Umfang: 569 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3 x 21 x 13.5 cm
Gewicht: 560 g
Erscheinungsdatum: 23.10.2015

~ LESEPROBE ~

Rezension auf weiberdiwan.at:

Miriam hat nicht immer Miriam geheißen. Früher war sie Malika, ein Roma-Mädchen. Die Nazis reißen ihre Familie auseinander, sie kommt nach Auschwitz und Ravensbrück, verliert alle Verwandten und muss Schreckliches durchmachen. Schwer traumatisiert schafft sie es zu überleben und sich als Jüdin Miriam Goldberg eine neue Identität zu geben - trotz allem eine sicherere Identität als die einer Roma. Nach der Befreiung kommt sie 17-jährig nach Schweden und beschließt, dort bleiben zu wollen. Schnell passt sie sich an, lernt nicht nur die Sprache, sondern auch Verhalten und Gestik der SchwedInnen zu verstehen und nachzumachen, um nicht aufzufallen. Sie heiratet einen Zahnarzt und zieht liebevoll dessen Sohn groß.Die Geschichte von Miriam wird uns ab dem Tag ihres 85. Geburtstags erzählt. Ihre Enkelin schenkt ihr ein Armband mit ihrem eingravierten Namen. Spontan ist ihre Reaktion: "Ich heiße nicht Miriam." Ihr ganzes Leben in Schweden hat sie niemandem von ihrer ersten Identität erzählt, hat auch nicht viel über die KZs geredet, hat versucht, ihre Erinnerungen im Griff zu halten. Nun scheint die Fassade brüchig zu werden, in vielen Rückblenden zeigt uns Miriam ihr Leben. Majgull Axelsson hat einen großartigen Roman verfasst, der uns nicht nur eine starke Frauenfigur, sondern auch die Situation der Roma, sei es unter den Nazis oder im Schweden nach dem Krieg, nahebringt.

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