Mara Hvistendahl: Das Verschwinden der Frauen: Selektive Geburtenkontrolle und die Folgen

Artikelnummer: 9783423280099

Auf der ganzen Welt gerät das ausgewogene Zahlenverhältnis zwischen den Geschlechtern aus der Balance. Es gibt zu viele Jungen und zu wenig Mädchen...
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Auf der ganzen Welt gerät das ausgewogene Zahlenverhältnis zwischen den Geschlechtern aus der Balance. Es gibt zu viele Jungen und zu wenig Mädchen. Das gilt für China, wo die Differenz mit 163 Millionen fehlenden Frauen bereits der Gesamtanzahl der weiblichen Bevölkerung der USA entspricht, es gilt für Indien, aber inzwischen auch für weitere Länder in Osteuropa, Afrika und Lateinamerika.

Anders als bisher angenommen verschwindet das Phänomen nicht mit steigendem Wohlstand und wachsender Bildung. Der Frauenmangel führt zu steigender Gewalt gegenüber Frauen, Zwangsverheiratungen und grenzüberschreitendem Frauenhandel.

»Hast du keinen Jungen, verlierst du dein Gesicht. die dramatischen Folgen selektiver Geburtenkontrolle.« Süddeutsche Zeitung

Autor*in / Hrsg.: Mara Hvistendahl
Weitere Informationen: Originaltitel: Unnatural Selection, Choosing boys over girls, and the consequences
Übersetzt von: Kurt Neff
Umfang: 424 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.5 x 21.6 x 14.5
Gewicht (incl. Verpackung): 579 g
Erscheinungsdatum: 01.01.2013

»163 Millionen sind einfach verschwunden - oder besser gesagt nie geboren worden. Jedes andere Lebewesen stünde längst auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Nicht so dieses. Frauen verschwinden von dieser Welt, vor allem in Asien und Afrika, pränatale Diagnostik und sexuelle Selektion machen es möglich. Ein weit entferntes Problem, denken Sie? Irrtum: Über Georgien, Aserbeidschan, Armenien und Albanien - nur einen Katzensprung von Italien entfernt - ist die geschlechtspezifische Abtreibung längst auf dem Vormarsch Richtung Europa.«
Susanne Mauthner-Weber, Kurier.at 20. Dezember 2012

»... ein wichtiges Buch und eine faszinierende Lektüre. Mara Hvistendahl ist eine großartige Autorin: witzig, fesselnd und scharfsinnig. Doch was sie zu sagen hat, ist extrem irritierend. Allein in Asien fehlen 160 Millionen Frauen und Mädchen. Das entspricht der gesamten weiblichen Bevölkerung der USA. Laut Hvistendahl ist das weniger die Folge von archaischer, kulturell bedingter Geschlechterdiskriminierung als vielmehr von steigendem Wohlstand, elitären Einstellungen und dem Einfluss von westlicher Technologie. Diese Entwicklung wird, zumindest für die kommenden Dekaden, nicht nur dafür sorgen, dass es überall weniger Kinder gibt, sondern auch dafür, dass es weniger Mädchen gibt. Zukünftig bedeutet das für viele Teile der Welt, von Indien über China, Aserbeidschan bis nach Albanien eine steigende Wahrscheinlichkeit von Frauenkauf, Frauenhandel, Vergewaltigung und eine steigende Anzahl von frustrierten Männern. Denn je mehr Möglichkeiten die Menschen haben, das Geschlecht ihrer Kinder zu bestimmen, desto schneller wird die Zahl der Frauen in der Welt sinken.«
Anne-Marie Slaughter, Professor of Politics and International Affairs, Princeton University

»Mara Hvistendahl ist eine erstklassige Reporterin und ihr Buch steckt voller fesselnder Details. «
Wall Street Journal

»Ein wichtiges Werk des aufklärerischen Journalismus ... Als dieses Ungleichgewicht der Geschlechter bekannt wurden, schoben es viele auf traditionelle Verhaltensweisen und Vorlieben: Indiens patriarchalisches System oder die chinesische Meinung, dass nur Söhne ihre altgewordenen Eltern versorgen. Hvistendahls Forschung straft diesen Behauptungen Lügen.«
Financial Times

»Ein aufwühlendes, fesselndes Buch.«
Washington Post

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