Maren Elbrechtz: Alles was ich muss ist weg. Reiseroman mit Burnout

Artikelnummer: 978-3-89741-381-8

Volkskrankheit Burnout. - Die Rechnung ist einfach: Es ließen sich Unmengen an Kosten sparen, wenn sich Burnout-Gefährdete einfach dieses Buch kaufen und lesen. Denn: Nachahmung ist möglich, Heilung wahrscheinlich. Außerdem hat niemand gesagt, dass man im Burnout nicht auch einmal herzlich lachen darf. Über Maren Elbrechtz' traurige Heldin Suza zum Beispiel und vielleicht sogar ein bisschen über sich selbst.

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Und dann ist Schluss: Diagnose: Burnout! Suza funktioniert nicht mehr. Ihr Hirn kann nicht länger verarbeiten, was die Augen sehen und was die Ohren hören. Doch Suza wäre nicht Suza, wenn sie nicht einen ganz eigenen Weg fände, sich selbst aus der Misere zu ziehen. Zwangstöpfern in einer Klinik ist keine Alternative, denn das Problem ist das Müssen. Suza will einfach eine Auszeit vom Müssen haben. Kurzerhand setzt sie sich ins Auto und begibt sich auf eine Reise ins geheimnisvolle Süddeutschland. Versprechen Orte wie Heidelberg, Rothenburg oder zumindest Neuschwanstein nicht Heilung?! Unterwegs begegnet Suza nicht nur Massen von Japanern und Amerikanern, einem kranken Eichhörnchen und zwei Siebenschläfern, sondern auch ihrer inneren Stimme. Sie gibt ihr den Namen Walburg und philosophiert mit ihr über das Leben, die Liebe und die unbewiesenen Vorzüge des hohen Nordens.

Volkskrankheit Burnout. - Die Rechnung ist einfach: Es ließen sich Unmengen an Kosten sparen, wenn sich Burnout-Gefährdete einfach dieses Buch kaufen und lesen. Denn: Nachahmung ist möglich, Heilung wahrscheinlich. Außerdem hat niemand gesagt, dass man im Burnout nicht auch einmal herzlich lachen darf. Über Maren Elbrechtz' traurige Heldin Suza zum Beispiel und vielleicht sogar ein bisschen über sich selbst.


Autor*in / Hrsg.: Maren Elbrechtz
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Details: Umfang: 245 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 2.2 x 21 x 13 cm
Gewicht: 343 g
Erscheinungsdatum: 05.06.2016

'Ich wandere noch einmal durch den Park, es ist ein herrlicher Tag, die Sonne scheint fröhlich vom Himmel und keine Wolke lässt sich sehen. Die Temperaturen sind sommerlich warm. Ich betrachte die Menschen, die mir entgegenkommen, und habe das Gefühl, dass alle mich anstarren. Mir kommt es vor, als hätten sie alle beobachtet, wie ich an ebendieser Stelle, die ich gerade passiere, gestern dem kranken Eichhörnchen die Hilfe verwehrte. Oder habe ich vergessen, mir etwas anzuziehen? Ich sehe an mir herunter und finde nichts Fehlendes. Es ist immer noch ziemlich wenig los in Speyer. Vermutlich arbeiten die meisten und haben kein Burnout und demnach auch keine Zeit, durch den Park zu schlendern. Aber warum sehen die hier mich an? Oder sehen sie mich an, weil ich sie ansehe? Oder bin ich so klar als Touristin erkennbar? Als Burnout-Patientin? Selbst wenn, das ist kein Grund, mich anzustarren!

'Wenn du nicht hinguckst, gucken sie dich dann auch an?', fragt mich Walburg teilnahmsvoll.

'Wie soll ich das wissen, ich sehe es so ja nicht!'

'Okay, dann gucke ich hin und sage es dir.'

Sehr witzig, denke ich noch, als mich ein junges Paar anspricht: 'Entschuldigung, wo geht es hier zum Rhein?'

Ich kriege einen Schrecken und zucke leicht zusammen. Darauf war ich nicht vorbereitet; zum Glück funktioniere ich reflexartig und zeige in die richtige Richtung. Das Paar bedankt sich und zieht munter seines Weges. Erstaunlich, von Touristen werde ich offenbar für eine Einheimische gehalten! Immerhin habe ich alles richtig gemacht. Wie oft habe ich schon besten Wissens und Gewissens in Köln in die falsche Richtung gezeigt, wenn ich nach dem Weg gefragt wurde.'

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