Margaret Atwood: Das Herz kommt zuletzt

Artikelnummer: 978-3-8270-1335-4

Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Zumal, wenn marodierende Banden die Stadt beherrschen? Stan und Charmaine, ein nettes, normales Paar, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, werden immer verzweifelter. Eine Anzeige verspricht Rettung: das Positron Project, ein 'soziales Experiment', verspricht ein Leben in Sicherheit und geregelten Verhältnissen. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind - alle Bewohner der streng abgeschiedenen Stadt Consilience wechseln im Monatsturnus zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien.

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Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Zumal, wenn marodierende Banden die Stadt beherrschen? Stan und Charmaine, ein nettes, normales Paar, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, werden immer verzweifelter. Eine Anzeige verspricht Rettung: das Positron Project, ein 'soziales Experiment', verspricht ein Leben in Sicherheit und geregelten Verhältnissen. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind - alle Bewohner der streng abgeschiedenen Stadt Consilience wechseln im Monatsturnus zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens - auch wenn Charmaine und Stan, ohne dass der jeweils andere davon weiß, eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln - also jene Leute, die ihr schmuckes Heim bewohnen, wenn sie selbst ihren Gefängnismonat absolvieren. Doch dann finden sich Charmaine und Stan durch einen 'Buchungsfehler' in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe.

Autor*in / Hrsg.: Margaret Atwood
Belletristik: zeitgenössischer Roman
Literatur aus: USA/Kanada
Details: Originaltitel: The Heart Goes Last
Übersetzt von: Monika Baark
Umfang: 400 S.
Einband: Gebunden
Format (T/L/B): 3.5 x 22 x 14.5 cm
Gewicht: 556 g 
Erscheinungsdatum: 03.04.2017

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Seit Jahren ist die kanadische Schriftstellerin als Kandidatin für den Literaturnobelpreis im Gespräch. Anlässlich ihres 75. Geburtstages erscheint nun ein Gedichtband der Autorin im Berlin Verlag.

"Für meine Familie". So heißt die schlichte Widmung, die Margaret Atwood - eine der einflussreichsten Erzählstimmen unserer Zeit - an den Anfang ihrer aktuellen Lyriksammlung stellt. 2007 erschien das Buch erstmals unter dem Titel "The door". Nun bringt der Berlin Verlag, pünktlich zum 75. Geburtstag der Schriftstellerin im November 2014, eine zweisprachige Edition des Bandes heraus: links das Original, rechts die Übersetzung. Das Versprechen ihrer einleitenden Worte hält Margaret Atwood dabei allemal. In ihren Gedichten lässt sie Eltern, Geschwister und die eigenen Kinder auftreten und erzählt auf diese Weise ihr gesamtes Leben von Beginn an bis heute.

"Zitternd im Beinahe-Niesel"

Margaret Atwood, die 1939 als Tochter einer Ernährungsberaterin und eines Insektenforschers im kanadischen Ottawa geboren wurde und den Großteil ihrer Kindheit in den Wäldern im Norden von Quebec verbrachte, blickt zurück. In "Die Tür" beginnt sie ihre Retrospektive mit der von Faszination getragenen Kindheitserinnerung an eine Benzin-Pfütze, "das Leuchtendste in Kriegszeiten, / ein Spritzer Regenbogen". Bildreich und wortgewaltig schwingt sich die Schriftstellerin - die erst mit acht Jahren eine Schule besuchte und heute Gewinnerin des Man-Booker-Preises, der höchsten englischsprachigen Literaturauszeichnung, ist - zu einer autobiographischen Reise durch die Narration ihrer Erinnerungen empor.

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