Margaret Atwood: Die steinerne Matratze

Artikelnummer: 978-3-492-31174-8

'Verna hatte anfänglich nicht vorgehabt, jemanden zu töten.' Mit diesem fulminanten ersten Satz beginnt die titelgebende Erzählung und sofort befindet man sich im Atwood-Kosmos, sofort wird man hineingezogen in eine Geschichte, die hintergründig, spannend und unglaublich komisch zugleich ist.

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'Wenn ich an das gewaltige Spektrum von Margaret Atwoods Werk denke, in all seiner Kraft und Eleganz und Vielfalt, verschlägt es mir den Atem.' Alice Munro

'Verna hatte anfänglich nicht vorgehabt, jemanden zu töten.' Mit diesem fulminanten ersten Satz beginnt die titelgebende Erzählung und sofort befindet man sich im Atwood-Kosmos, sofort wird man hineingezogen in eine Geschichte, die hintergründig, spannend und unglaublich komisch zugleich ist.

Mordende alte Damen, Hochstapler oder ein gefriergetrockneter Bräutigam - Margaret Atwoods Fabulierlust ist grenzenlos. Scharfsinnig und voller Wagemut schlägt sie uns in diesen neun kraftvollen Erzählungen in ihren Bann und öffnet den Blick auf unsere dunkelsten Triebe und Begierden.


Autor*in / Hrsg.: Margaret Atwood
Literatur aus: USA/Kanada
Details: Originaltitel: Stone Mattress
Übersetzt von: Monika Baark
Umfang: 304 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 2.5 x 18.8 x 12 cm
Gewicht: 284 g
Erscheinungsdatum 01.03.2018

~ LESEPROBE ~

Rezension von Philippa Schindler auf AVIVA-Berlin:

Seit Jahren ist die kanadische Schriftstellerin als Kandidatin für den Literaturnobelpreis im Gespräch. Anlässlich ihres 75. Geburtstages erscheint nun ein Gedichtband der Autorin im Berlin Verlag.

"Für meine Familie". So heißt die schlichte Widmung, die Margaret Atwood - eine der einflussreichsten Erzählstimmen unserer Zeit - an den Anfang ihrer aktuellen Lyriksammlung stellt. 2007 erschien das Buch erstmals unter dem Titel "The door". Nun bringt der Berlin Verlag, pünktlich zum 75. Geburtstag der Schriftstellerin im November 2014, eine zweisprachige Edition des Bandes heraus: links das Original, rechts die Übersetzung. Das Versprechen ihrer einleitenden Worte hält Margaret Atwood dabei allemal. In ihren Gedichten lässt sie Eltern, Geschwister und die eigenen Kinder auftreten und erzählt auf diese Weise ihr gesamtes Leben von Beginn an bis heute.

"Zitternd im Beinahe-Niesel"

Margaret Atwood, die 1939 als Tochter einer Ernährungsberaterin und eines Insektenforschers im kanadischen Ottawa geboren wurde und den Großteil ihrer Kindheit in den Wäldern im Norden von Quebec verbrachte, blickt zurück. In "Die Tür" beginnt sie ihre Retrospektive mit der von Faszination getragenen Kindheitserinnerung an eine Benzin-Pfütze, "das Leuchtendste in Kriegszeiten, / ein Spritzer Regenbogen". Bildreich und wortgewaltig schwingt sich die Schriftstellerin - die erst mit acht Jahren eine Schule besuchte und heute Gewinnerin des Man-Booker-Preises, der höchsten englischsprachigen Literaturauszeichnung, ist - zu einer autobiographischen Reise durch die Narration ihrer Erinnerungen empor.

» weiterlesen auf aviva-berlin.de
Frankfurter Rundschau
»Rache wird gern kalt genossen in Margaret Atwoods fantastisch bösen, herrlich hinterlistigen Geschichten.«

Mannheimer Morgen
»Glänzende, vor Esprit nur so sprühende Prosa mit Tiefgang.«

Nürnberger Zeitung
»Männer und Frauen, Liebe und Tod: Margaret Atwood brilliert mit ihrem Erzählungsband 'Die steinerne Matratze'. (...) Atwood hat eine stilistische Meisterschaft erreicht, deren gnadenlose Ironie und süffisant ausgestellte Sinnlichkeit immer wieder an den unvergessenen John Updike erinnern.«

WDR 5
»Zwischen Mord und Fantasy: Die durchweg bejahrten Heldinnen in 'Die steinerne Matratze', Margaret Atwoods neuem Band mit Erzählungen, sind zäher, kampfbereiter und poetischer als ihre - jüngere - Umwelt sich träumen lässt.«

SPIEGEL Online
»Mit ihrem neuen Kurzgeschichtenband schreibt Margaret Atwood brillant gegen das Klischee der sanften Seniorin an. (?) Die wahrhaft schönsten Momente ihrer Erzählungen sind jene Stellen, in denen etwas völlig Beiläufiges die Geschichte noch einmal ganz neu aufreißt.«

Deutschlandradio Kultur
»Mit Humor und voller Sarkasmus: Margaret Atwoods Erzählstil hat sogar das Adjektiv 'atwoodian' hervorgebracht. In ihrem Erzählband 'Die steinerne Matratze' beschreibt die kanadische Schriftstellerin schonungslos das Altwerden und Altsein - und den Verrat in der Liebe. (...) Atwoods Geschichten sind weit entfernt von den schönfärberischen Erfolgskomödien, in denen traumhaft fitte Hundertjährige aus Fenstern steigen, um hanebüchene Abenteuer zu bestehen. Ihre Erzählungen zeigen das Alter als das, was es ist. Aber auch als einen Zustand der komischen Anarchie, in dem es nichts mehr zu verlieren gibt.«

Emotion
»Es sind Geschichten voller boshafter Heiterkeit, die Licht auf dunkle Triebe werfen. Ein großer Spaß!«

Brigitte Wir
»Wenn es diesen Herbst ein Buch gibt, bei dem man sich in einzelne Sätze, Dialoge, ach was, ganze Absätze verliebt, dann ist es garantiert dieses.«

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