Margaret Cavendish: Abrechnung mit der Naturphilosophie

Artikelnummer: 978-3-928089-67-8

Die Texte der großen Aufklärer Hobbes, Descartes und More sind das Thema von Margaret Cavendishs 'Abrechnung mit der Naturphilosophie'. In ihrem Briefwechsel mit einer philosophische interessierten Dame der Upper Class zerpflückt sie deren Theorien. Doch am wichtigsten ist es ihr dabei natürlich, ihre eigenen Ansichten zur Naturphilosophie darzulegen.

Mit dem Titel 'Abrechnung mit der Naturphilosophie' liegt nun eine Übersetzung von Margaret Cavendish Philosophical letters vor, einem Werk, dass ihre Philosophie sehr verständlich und anschaulich macht.

26,80 €

inkl. 5% USt. , zzgl. Versand

Lieferzeit: 6 - 10 Werktage



Naturwissenschaften sind Männersache, das war im 17. Jahrhundert eine allgemein anerkannte Tatsache. Margaret Cavendish hat diese nicht so einfach hingenommen. Sie hat sich in aktuelle Diskussionen eingemischt, hat sich mit zeitgenössischen Philosophen angelegt und deren Theorien kritisiert. Damals hielt man sie für verrückt, heute ist sie ein wichtiger Teil der weiblichen Philosophiegeschichte. Margaret Cavendish hat mit ihren Texten nicht nur die Naturphilosophie ihrer Zeit für eine weibliche Leserinnenschaft aufberei­tet. Sie hat auch Impulse für zukünftige Generationen von Frauen in der Philosophie gegeben.

Gibt es ein Vakuum? Wie ist die Beziehung zwischen Körper und Geist? Gibt es Atome? Solche Fragen beschäftigten die Naturphilosophie des 17. Jahrhunderts. Margaret Cavendish hat sich als eine der wenigen Frauen in diese Diskussion eingemischt. Respektlos hat sie die Theorien der großen Aufklärer Hobbes, Descartes und More zerpflückt.

Wichtigstes Werk sind hier ihre Philosophical letters, die nun erstmals ins Deutsche übersetzt wurden. In diesem fiktiven Briefwechsel mit einer philosophisch interessierten Dame der Upper Class erklärt Cavendish die Theorien ihrer Kollegen. Und indem sie diese kritisch unter die Lupe nimmt, legt sie ihre eigene Naturphilosophie dar.Ob ein Kunstwerk schön oder teuer ist, steht bei der philosophischen Betrachtung der Kunst nicht im Vordergrund. Der Philosophie geht es darum, was die Kunst für den Menschen bedeutet, warum er überhaupt Kunstwerke erschafft. Und diese Bedeutung ist meist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, sie muss ergründet werden.

Leseprobe


Autor*in / Hrsg.: Ursula I. Meyer
Details: Philosophinnen 35
Übersetzt von: Petra Altschuh-Riederer 
Umfang: 478 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 2.5 x 20.5 x 13 cm
Gewicht: 525 g
Erscheinungsdatum: 18.12.2015

~ LESEPROBE ~

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung: