Margarete Stokowski: Untenrum frei

Artikelnummer: 978-3-499-63186-3

In 'Untenrum frei' erzählt die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski, wie es ist, als Mädchen in Deutschland aufzuwachsen. Sie schreibt von unzulänglichem Aufklärungsunterricht, von Gewalterlebnissen, von Sex und von Liebe.

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In 'Untenrum frei' erzählt die Autorin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski, wie es ist, als Mädchen in Deutschland aufzuwachsen. Sie schreibt von unzulänglichem Aufklärungsunterricht, von Gewalterlebnissen, von Sex und von Liebe und zeigt: Noch immer besteht mit Blick auf die Geschlechtergerechtigkeit eine kollektive Schieflage. Für Veränderung im Großen, so Stokowskis These, bedarf es den Blick auf die Details. Ein persönliches, provokantes und befreiendes Buch.

'Margarete Stokowskis Texte sind bitterböse und lustig, persönlich und polemisch. Sie beweist: Feminismus und Humor schließen sich nicht aus.' Süddeutsche Zeitung


Autor*in / Hrsg.: Margarete Stokowski
weitere Themen: Sexismus
Feminismus: Deutscher Feminismus
Details: Umfang: 256 S.
Einband: Kartoniert
Format (T/L/B): 1.7 x 19.2 x 12.5 cm
Gewicht: 227 g
Erscheinungsdatum: 24.04.2018

~ LESEPROBE ~

Rezension auf kritisch-lesen.de:

Ein Debüt, das von Ungleichbehandlung im Großen wie im Kleinen erzählt und sich mit gängigen Argumenten gegen Feminismus auseinandersetzt.

Margarete Stokowskis Debüt "Untenrum frei" ist vieles in einem. Es ist ein Buch über das Leben der Autorin, genauer gesagt, über ihr Erwachsenwerden, ein Buch über Sex und über Feminismus. Und schließlich ein Buch darüber, wie das alles miteinander zusammenhängt.

Das Themenspektrum von "Untenrum frei" ist umfangreich. Es geht unter anderem um Schönheitsideale, Selbstverletzung, Essstörungen, sexuelle Gewalt, sexuelle Identität, Begehren, Pornographie, Sex im Nationalsozialismus, '68 und die "Sexuelle Revolution", die vielleicht gar keine war, Jugend-, Frauen- und Männerzeitschriften, Werbung, Anarchismus, Intersektionalität, Biologie, Bildung, Neurowissenschaften und Kirche. Zitiert wird kreuz und quer von Theodor W. Adorno bis Pinky (aus "Pinky und Brain"), von Hegel über bell hooks bis Sibylle Berg.

So viel Stoff auf 250 Seiten - kann das gut gehen? Erstaunlicherweise: ja! Die Autorin - Jahrgang 1986, von 2012 bis 2015 Kolumnistin der taz, seitdem wöchentliche Kolumne bei S.P.O.N. - hat eine lesenswerte Einführung in einen Feminismus vorgelegt, dessen bekanntestes Gesicht sie inzwischen ist. Es ist ein Feminismus, der jung, schlagfertig und medial sehr präsent ist, für den aber die soziale Frage keine besonders große Rolle spielt. Trotzdem macht es Mut, Stokowski zu lesen, denn sie macht deutlich, dass es nicht bleiben muss, wie es ist. Und sie sagt außerdem: Feminismus ist vielfältig und für alle da, dafür braucht es kein spezielles Diplom.

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